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United Internet: 1&1 nutzt Glasfasernetz von M-net

M-net gibt viel Geld für den Ausbau von Glasfaser mit Fiber To The Building und G.fast aus. Das Netz wird jetzt auch von 1&1 (United Internet) mitgenutzt, was dem Ausbau von echter Glasfaser in Deutschland hilft.

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G.fast-DPU
G.fast-DPU (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

1&1 wird die FTTB- (Fiber to the Building) und FTTH- (Fiber to the Home) Zugänge M-nets vermarkten. Das gab der Stadtnetzbetreiber M-net am 27. Juni 2017 bekannt. 1&1 wird künftig auch in München, Augsburg und Erlangen Glasfaser-Internetanschlüsse anbieten, erklärte das Unternehmen.

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"Die Nachfrage nach bandbreitenintensiven Diensten ist so schnell angestiegen, dass sie sich mit herkömmlicher Kupferdrahttechnologie nicht mehr bewältigen lassen wird. Wir freuen uns darüber, dass wir mit M-net nun einen weiteren starken Partner dafür an unserer Seite haben", erklärte Martin Witt, Vorstandsvorsitzender von 1&1 Telecommunication. Angaben zu künftigen Preisen der 1&1 FTTB-Produkte wurden noch nicht gemacht. 1&1-Sprecher Peter Manderfeld sagte Golem.de: "Vorerst ist sowohl unser DSL-50- als auch unser DSL-100-Tarif verfügbar." Angaben zu höheren Datenraten in künftigen Angeboten könnten noch nicht veröffentlicht werden.

1&1 und M-net: Allianz für Glasfaser

1&1 gehört zu United Internet. Die von 1&1 entwickelte Aggregator-Plattform ist nach dem Open Access-Modell aufgebaut. Glasfaser-Hausanschlüsse können über eine standardisierte Schnittstelle (S/PRI 4.0) an die eigene Infrastruktur angebunden und vermarket werden. Realisiert wird die Plattform über das auf lokaler Ebene verzweigte Glasfasernetz von M-net und das Glasfasernetz von 1&1 Versatel.

Netzwerkausrüster ist Huawei

Bis zum Jahr 2021 werden M-net und die Stadtwerke München (SWM) insgesamt rund 620.000 Wohneinheiten in der bayerischen Landeshauptstadt mit FTTB-Anschlüssen ausstatten. Dies entspricht knapp 70 Prozent aller privaten Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Während Huawei die Netzwerkkomponenten liefert, kommt in der Wohnung des Nutzers die neue Fritzbox 7582 von AVM zum Einsatz.

Bei G.fast teilt sich die Datenrate von 1 GBit/s auf den Download und Upload auf. Aufgrund des genutzten Frequenzbandes ist der Einsatz optimiert für kurze Leitungsdistanzen bis rund 250 Meter.

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