United Internet: 1&1 Drillisch mietet LTE-Frequenzen von Telefónica

Die United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch hat einen Vertrag mit der Telefónica geschlossen. Damit will man schneller Frequenzen erhalten, die Zustimmung der Bundesnetzagentur fehlt aber noch.

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4G funkt im Landkreis Ebersberg.
4G funkt im Landkreis Ebersberg. (Bild: Telefónica Deutschland)

1&1 Drillisch wird Frequenzen für den Aufbau eines eigenen 5G-Mobilfunknetzes bei der Telefónica anmieten. Das gab das Unternehmen am 18. Dezember 2019 bekannt. Dabei handelt es sich um zwei Frequenzblöcke von jeweils 10 MHz im Bereich 2,6 GHz. Den Vertrag dazu haben die Drillisch und Telefónica Deutschland jetzt unterzeichnet. Damit verfügt 1&1 Drillisch auch über Spektrum für LTE. "Das bei Telefónica Deutschland angemietete Spektrum im 2,6-GHz-Band dient der Versorgung mit LTE", sagte eine Unternehmenssprecherin Golem.de auf Anfrage.

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Die beiden Frequenzblöcke stehen 1&1 Drillisch bis Jahrsende 2025 zur Verfügung. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Frequenzanmietung durch die Bundesnetzagentur.

1&1 Drillisch hatte bei der im Juni 2019 beendeten 5G-Auktion in den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz insgesamt zwei Frequenzblöcke à 10 MHz im Bereich 2 GHz und fünf Frequenzblöcke à 10 MHz im Bereich 3,6 GHz ersteigert. Während das 3,6-GHz-Spektrum bereits zur Verfügung steht, werden die Frequenzen im 2-GHz-Band erst ab dem Jahr 2026 nutzbar sein.

Bis die eigenen Frequenzblöcke nutzbar sind

1&1 Drillisch-Chef Ralph Dommermuth sagte: "Mit dem von Telefónica angemieteten Spektrum überbrücken wir den Zeitraum, bis unsere eigenen Frequenzblöcke im Bereich 2 GHz nutzbar sind." Als die Fusion von Telefónica O2 und E-Plus von der EU Kommission unter Auflagen genehmigt wurde, bekam Drillisch die Möglichkeit, 20 Prozent der Kapazität der Telefónica-Mobilfunknetze anzumieten.

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1&1 Drillisch will "mit einem sehr leistungsfähigen Netz die Wettbewerber herausfordern", erklärte Mario Rehse von 1&1 Drillisch auf dem Gigabit Symposium im September 2019 in Berlin. Dabei setzt der Newcomer "auf Kooperationen". Doch die Frage der Zusammenarbeit stelle sich für alle Netzbetreiber, nicht nur für 1&1 Drillisch, betonte Rehse auf die Frage, wie der neue Technologiestandard 5G in die Fläche gebracht werden könne.

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