• IT-Karriere:
  • Services:

United Airlines: US-Fluggesellschaft bestellt 200 Flugtaxis

United will elektrisch fliegen. Profiteur ist das US-Startup Archer, das ein Lufttaxi entwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Flugtaxi von Archer
Flugtaxi von Archer (Bild: Archer)

United Airlines will elektrisch fliegen: Die US-Luftfahrtgesellschaft hat angekündigt, 200 elektrische Lufttaxis zu kaufen. Diese werden von dem kalifornischen Startup Archer entwickelt.

Stellenmarkt
  1. Narda Safety Test Solutions GmbH, Pfullingen
  2. über grinnberg GmbH, Stuttgart

Archer wurde vor drei Jahren gegründet. Das in Palo Alto ansässige Unternehmen entwickelt ein Lufttaxi für fünf Insassen, vier Passagiere und einen Piloten. Angetrieben wird es von sechs Propellern mit Elektromotor. Die Propeller sind kippbar, damit das Fluggerät senkrecht starten und landen kann. Es soll bis zu 240 km/h schnell fliegen. Das Lufttaxi wird einen Akku mit einer nutzbaren Kapazität von 143 kWh haben, der eine Reichweite von knapp 100 km ermöglicht.

2024 sollen die Flugtaxis im Einsatz sein

Im Laufe dieses Jahres will Archer einen Prototyp des Fluggeräts vorstellen. Für 2023 ist der Start der Serienproduktion geplant, im Jahr darauf sollen die Lufttaxis im Einsatz sein, vorausgesetzt, Archer erhält die Zertifizierung der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA).

United will zusammen mit der US-Regionalfluggesellschaft Mesa Airlines 200 der Lufttaxis im Wert von einer Milliarde US-Dollar anschaffen. Sie sollen Fluggäste zum Flughafen oder auch innerstädtischen Zielen bringen. Zu den erste Städten, wo die Flugtaxis eingesetzt werden sollen, zählt Los Angeles.

Archer sammelt Geld

Um sein Flugtaxi Realität werden zu lassen, sammelt Archer Geld ein. Durch eine Fusion mit Atlas Crest Investment, einer Special-Purpose Acquisition Company (Spac) oder Mantelgesellschaft, würden 1,1 Milliarden US-Dollar eingesammelt, berichtet der US-Fernsehsender CNBC. Neben United ist der zweite große Investor der Autokonzern Stellantis, der kürzlich aus der Fusion von PSA und Fiat Chrysler entstanden ist.

Das Geschäft mit United sei "viel mehr als nur eine kommerzielle Vereinbarung für unser Flugzeug", sagte Brett Adcock, einer der Gründer und Chefs von Archer. Das Unternehmen hoffe, unter der Führung und durch die Unterstützung von United unter anderem bei der FAA-Zertifizierung, beim Betrieb und der Wartung schneller auf dem Markt zu sein.

United will durch den Kauf der elektrischen Fluggeräte die eigene Kohlendioxid-Bilanz verbessern. "Neue Techniken zur Dekarbonisierung des Flugverkehrs zu nutzen, ist ein Teil der Bemühungen von United, die globale Erwärmung zu bekämpfen", sagte United-Chef Scott Kirby. "Durch die Zusammenarbeit mit Archer zeigt United der Luftfahrtindustrie, dass es jetzt an der Zeit ist, auf sauberere und effizientere Transportmittel umzusteigen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Anno 2205 für 8,88€, Loop Hero für 12,74€, Lovecraft's Untold Stories für 3,50€)
  2. (u. a. Turtle Beach Stealth 600 Gen 2 Gaming-Headset für 84,99€)
  3. (u. a. Digitus HDMI-Switch 4K UHD 3x HDMI > 1x HDMI für 23,99€, Emtec C410 Color Mix 2.0...

mag 11. Feb 2021 / Themenstart

"Das Lufttaxi wird einen Akku mit einer nutzbaren Kapazität von 143 kWh haben, der eine...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Mercedes EQA Probe gefahren

Wir sind mit dem EQA von Mercedes-Benz für ein paar Stunden unterwegs gewesen.

Mercedes EQA Probe gefahren Video aufrufen
    •  /