Abo
  • Services:

Unister Insolvenz: Viele Ab-in-den-Urlaub-Deals.de-Gutscheine unbrauchbar

Die Insolvenz bei Unister setzt sich wie erwartet auf die Tochtergesellschaften fort. 14.000 bezahlte Reisegutscheine werden von Vertragspartnern vor Ort laut Anwalt "wohl nicht anerkannt". Hotels fordern eine erneute Bezahlung.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbung von Unister
Werbung von Unister (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Über das Vermögen dreier weiterer Tochtergesellschaften der Unister Holding ist das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das teilte der Rechtsanwalt und vorläufige Insolvenzverwalter Lucas F. Flöther am 21. Juli 2016 mit. Betroffen sind die Unister Travel Betriebsgesellschaft, die Unister GmbH sowie die U-Deals.

Stellenmarkt
  1. Güntner GmbH & Co. KG, Fürstenfeldbruck Raum München
  2. Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt

Zur Unister Travel Betriebsgesellschaft zählen die Reisegeschäfte von Unister, darunter auch Ab-in-den-Urlaub.de. Rund 14.000 Kunden, die Reisegutscheine unter Marken wie Ab-in-den-Urlaub-Deals.de erworben haben, bekommen Probleme. Ihre Gutscheine würden von Vertragspartnern vor Ort möglicherweise nicht anerkannt, erklärte der Anwalt. Es gebe auch Fälle, "in denen einzelne Hotels bereits bestätigte Anreisen von Kunden ablehnen oder eine doppelte Bezahlung fordern".

Zahlungen für Gutscheine fallen in die Insolvenzmasse

U-Deals informiere die betroffenen Kunden, dass diese Gutscheine "zurzeit leider nicht einlösbar" seien. "Das Insolvenzrecht lässt uns hier leider keinen Spielraum, die geleisteten Zahlungen fallen in die Insolvenzmasse", sagte Flöther. "Allerdings bemühen wir uns auch für diese Kunden um kulante Lösungen."

Kunden, die Gutscheine für Reisen und Hotelaufenthalte mit frei wählbarem Anreisedatum nach dem 20. Juli gekauft hätten, seien nicht betroffen. Wer jetzt bei Unister-Portalen buche, könne sicher sein, die gebuchte Reiseleistung zu erhalten. "Potenziell risikobehaftete direkte Vertragsbeziehungen mit Kunden" seien ausgeschlossen, erklärte der Anwalt. Zuvor hatte das Handelsblatt unter Berufung auf Reiseveranstalter berichtet, dass Flugtickets, die von Fluege.de und Ab-in-den Urlaub.de auf eigene Rechnung verkauft worden seien, statt sie nur zu vermitteln, Probleme bereiten könnten.

Solche Sonderangebote besorgten sich die Unister-Firmentöchter aus den Restbeständen großer Veranstalter. Wenn die kassierten Kundengelder noch nicht an die ursprünglichen Reisegesellschaften weitergeleitet wurden, könnte es Schwierigkeiten bei der Einlösung geben. Solche Forderungen müssten die Betroffenen im Rahmen des Insolvenzverfahrens anmelden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  2. 164,90€ + Versand

MSW112 23. Jul 2016

Dann war die Lage aber wohl anders als dargestellt, oder ihre Mutter hat ihren Job...

nicoledos 22. Jul 2016

Rufe doch am besten bei der Redaktion an kläre mit dieser direkt die zukünftige...

attitudinized 22. Jul 2016

Kt

Kaiser Ming 22. Jul 2016

sein Gesicht an solch bekanntermassen ... Anbieter zu verkaufen, da muss man ihn nicht...


Folgen Sie uns
       


BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt

Wir fahren in BMWs neuen Hybrid-Sportwagen durch und um München.

BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  2. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  3. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Computacenter: So gewinnt ein IT-Unternehmen Mitarbeiterinnen
Computacenter
So gewinnt ein IT-Unternehmen Mitarbeiterinnen

Frauen hätten weniger Interesse an IT-Berufen als Männer und daran könne man nichts ändern, wird oft behauptet. Der IT-Dienstleister Computacenter hat andere Erfahrungen gemacht.
Ein Interview von Juliane Gringer

  1. Studitemps Einige Studierende verdienen in der IT unter Mindestlohn
  2. SAP-Berater Der coolste Job nach Tourismusmanager und Bierbrauer
  3. Digital Office Index 2018 Jeder zweite Beschäftigte sitzt am Computer

    •  /