Abo
  • Services:

Unions-Wirtschaftspolitiker: Nationales Roaming statt Funklöcher in Deutschland

Nationales Roaming sei "erste Hilfe" gegen Funklöcher, meinen Wirtschaftspolitiker der CDU/CSU. Sie wollen im Bundesrat dazu Mehrheiten schaffen.

Artikel veröffentlicht am ,
LTE-Antenne verzweifelt gesucht
LTE-Antenne verzweifelt gesucht (Bild: Vodafone Deutschland)

Weil die Flächenländer übersät seien mit Mobilfunklöchern, fordern Wirtschaftspolitiker der Union nationales Roaming in Deutschland. Das gab Wolfgang Waldmüller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, am 1. Oktober 2018 bekannt. Er habe auf einer Tagung von Wirtschaftspolitikern der Unionsfraktionen im "baden-württembergischen Friedrichshafen erfolgreich für nationales Roaming geworben".

Stellenmarkt
  1. Badischer Verlag GmbH & Co. KG, Freiburg
  2. Derby Cycle Werke GmbH, Cloppenburg

Waldmüller: "Nicht nur Mecklenburg-Vorpommern, sondern viele weitere Flächenländer sind übersät mit Mobilfunklöchern. Ursächlich ist der Bevölkerungsbezug der Mobilfunkbetreiber beim Netzausbau." Dies benachteilige Mobilfunknutzer in ländlichen Regionen systematisch.

Im Landtag habe seine Fraktion Mitte September einen einstimmigen Beschluss für gesetzlich verpflichtendes Roaming in unterversorgten Gebieten herbeigeführt. So wie im europäischen Ausland wolle man auch in Mecklenburg-Vorpommern eine Möglichkeit schaffen, dass sich Mobilfunknutzer in fremde Mobilfunknetze einwählen können. Nationales Roaming sei "erste Hilfe" gegen Funklöcher.

LTE-Funkfrequenzen mit Funklöchern vergeben

Die Netzbetreiber geben stets nur die Bevölkerungsabdeckung an, die sich nicht auf die versorgte Fläche in der Bundesrepublik bezieht, sondern auf die Bevölkerung. Bereits bei der Vergabe der LTE-Funklizenzen wurde es den Bietern offengelassen, bis zu zwei Prozent der Haushalte auszusparen. Es war damals schon absehbar, dass eine solche Regelung den ländlichen Raum treffen würde. Eine Abdeckung von 98 Prozent der Haushalte dürfte nicht viel mehr als eine 70-Prozent-Abdeckung der Fläche in Deutschland umfassen.

Für eine rechtssichere Lösung sei laut Waldmüller der Bund gefragt. Deswegen müssten Mehrheiten für eine sachsen-anhaltinische Bundesratsinitiative für nationales Roaming organisiert werden. Auf der wirtschaftspolitischen Sprechertagung der CDU/CSU-Fraktionen sei eine gemeinsame Erklärung verabschiedet worden. "Zudem sprechen wir uns dafür aus, dass bei der Versteigerung der 5G-Lizenzen eine flächendeckende Versorgung und nicht der Versteigerungserlös handlungsleitendes Motiv zu sein hat", sagte Waldmüller.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 899€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

christophmch 02. Okt 2018 / Themenstart

Sowohl Bund, als auch Land und Gemeinden haben zahlreiche Grundstücke in ihrem Besitz...

LarusNagel 02. Okt 2018 / Themenstart

Die Frage, ob das funktioniert hängt von dem Preis ab, welcher der Funkturmbesitzer...

HeroFeat 01. Okt 2018 / Themenstart

Mittlerweile bin ich echt ein wenig genervt. Es kommt einem so vor, als ob dieser Absatz...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

    •  /