Abo
  • Services:

Unigine Valley: Im tiefen Tal der Grafikbenchmarks

Das russische Team von Unigine hat mit Valley einen neuen Grafikbenchmark veröffentlicht, der ganz anders aussieht als der Vorgänger Heaven. In einem großen Gebirgstal kann sich der Anwender frei bewegen - und das unter Windows, Mac OS und Linux.

Artikel veröffentlicht am ,
Unigine Valley mit Bodennebel, Schnee und Lichtreflexen
Unigine Valley mit Bodennebel, Schnee und Lichtreflexen (Bild: Screenshot Golem.de)

Es sind nicht immer Raumschiffe oder Monster nötig, um zu zeigen, wozu moderne Spielegrafik auf PCs imstande ist. Das beweist das Unternehmen Unigine mit seiner gleichnamigen Engine nun durch einen neuen Grafikbenchmark. Das "Valley" getaufte Programm spielt komplett in einem weitläufigen Gebirgstal mit üppiger Vegetation.

Inhalt:
  1. Unigine Valley: Im tiefen Tal der Grafikbenchmarks
  2. Stereoskopie auch für 3D-Fernseher

Die deutliche Abgrenzung dürfte kein Zufall sein - Futuremark setzt mit seinem neuen 3DMark ganz auf futuristische Szenen, obwohl das Unternehmen mit früheren Versionen seiner Benchmarks auch schon schöne Natursimulationen vorgelegt hat. Unigine greift diese Tradition nun auf.

Es gibt in dem laut Angaben der Entwickler 64 Quadratkilometer großen Tal kein Leben außer den Pflanzen. Daher muss die Physik von anderen bewegten Objekten nicht berücksichtigt werden, und die Vegetation und das Wetter sind die einzig zu berücksichtigenden Faktoren.

Das macht Valley mit recht eindrucksvoller Grafik: Blätter und ganze Bäume wiegen sich im Wind, Regen fällt aus der richtigen Richtung - aber natürlich wird wie bei jeder Echtzeitgrafik auch kräftig getrickst: So verschwinden beispielsweise die Regentropfen von der Linse der virtuellen Kamera von selbst, auch wenn sich der Nutzer direkt dem Sturm entgegenstellt. Wären die Tropfen physikalisch korrekt simulierte Objekte, würden sie von der Linse geweht.

  • Am Ende eines Benchmarks zeigt Valley die Konfiguration an.
  • Auch zwei Radeon HD 7970 werden durch 8xAA ausgebremst.
  • Bei achtfachem Anti-Aliasing sinkt die Leistung stark.
  • 1.920 x 1.080 Pixel, Quality Ultra, 4xMSAA
  • Mit der Tiefenschärfe kann der Anwender beliebig spielen.
  • Stereoskopie wird mit allen gängigen Formaten unterstützt.
Mit der Tiefenschärfe kann der Anwender beliebig spielen.
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Renningen
  2. Vorwerk & Co. KG, Wuppertal

Dass auch die Flora prozedural erzeugt wird, fällt bei schnellen Kamerafahrten, wie sie der Demomodus von Valley bietet, bei genauem Hinsehen auch auf. Das plötzliche Erscheinen von weit entfernten Objekten ist in diesem Programm jedoch weniger ausgeprägt als bei vielen aktuellen Spielen. Zudem versucht Valley, den Effekt durch die Verringerung der Tiefenschärfe per Postprocessing in den Standardeinstellungen zu reduzieren. Das kann der Anwender aber ebenso ändern wie Tageszeit und Wetter.

Unter Windows arbeitet Valley mit DirectX-9, 11 oder OpenGL. Letzteres ist auch die verwendete Schnittstelle unter Mac OS und Linux. Anders als beim Vorgänger Heaven, der kürzlich in Version 4.0 erschienen ist, wird dabei nicht vom DirectX-11-Effekt der Tessellation Gebrauch gemacht. Das spart für die GPU viel Rechenzeit, die Valley lieber für viele Objekte verwendet.

Stereoskopie auch für 3D-Fernseher 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. 4,99€

knoffhoff 27. Mär 2013

AFAIK ist das der Fall. Der 2. Kern liegt brach - zumindest für Grafikanwendungen - was...

schueppi 19. Feb 2013

Faszinierend... Warum setzt Futuremark auf SciFi? Es gibt kein Vergleich dazu. Wer die...

David64Bit 18. Feb 2013

Ne, alle vier auf etwa 50-55%

dit 18. Feb 2013

es ist allgemein ratsam solche Tests mehrmals zu machen. Ich glaube beim ersten Durchlauf...

476f6c656d 17. Feb 2013

Das sein Kartoffelbrei nach Erdbeeren schmeckt.


Folgen Sie uns
       


Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test Video aufrufen
Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
Blue Byte
Auf dem Weg in schöner generierte Welten

Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

  1. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
  2. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler
  3. Aus dem Verlag Kamingespräch mit Entwicklerlegende Lord British angekündigt

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Quartalsbericht Facebook macht fast 5 Milliarden US-Dollar Gewinn
  2. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
  3. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /