Abo
  • Services:
Anzeige
Siemens-Hauptsitz in München
Siemens-Hauptsitz in München (Bild: Thomas Peter/Reuters)

Unify: Ex-Siemens-Sparte entlässt die Hälfte der Beschäftigten

Der Telefonanlagenhersteller Unify, der noch fast zur Hälfte zu Siemens gehört, steht unter Druck wegen der Digitalisierung des Bereiches. Jetzt sollen bei der früheren Siemens Enterprise Communications 3.800 Stellen wegfallen.

Anzeige

Unify, ehemals Siemens Enterprise Communications, wird die Hälfte der weltweit rund 7.700 Arbeitsplätze abbauen. Das gab der Hersteller für Firmentelefonanlagen bekannt. Das Unternehmen gehört zu 49 Prozent Siemens und zu 51 Prozent dem US-Investor Gores Group.

Ziel sei es, sich dem im Wandel begriffenen Unified-Communications-Markt anzupassen und stärker softwareorientierte Produkte anzubieten. Der Fokus soll auf Softwareentwicklung, Integration und Managed Services liegen.

50 Prozent des Stellenabbaus entfallen auf Zentraleuropa. In Deutschland werde der Abbau die Konsolidierung mehrerer Standorte umfassen, was vor allem die Zentrale sowie Forschung und Entwicklung betrifft.

"Der Markt verändert sich heute schnell", sagte Dean Douglas, Chef von Unify. "Unify muss sich wandeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben."

Peter Mokrus, Unify-Unternehmensbetreuer der IG Metall und Aufsichtsratsmitglied bei dem Unternehmen, sagte: "Für diesen Kahlschlag haben wir keinerlei Verständnis und werden ihn nicht kampflos hinnehmen. Seit Jahren jagt eine Restrukturierung die nächste, ohne dass sich das Geschäft wirklich erholt hätte."

Das Unternehmen hat in Deutschland rund 3.100 Beschäftigte. Aufgrund der Digitalisierung von Telekommunikationslösungen sei Unify mit seinen klassischen Telefonanlagenprodukten immer mehr unter Druck geraten und hat weltweit erheblich an Geschäft verloren. Wegen der anhaltenden Verluste gab es schon 2013 einen Abbau von über 600 Stellen in Deutschland, aber ohne Kündigungen. Unify könne als Lösungsanbieter nur mit innovativen Produkten überleben.

Mit Unify gerät erneut ein von Siemens ausgegliedertes Geschäft in negative Schlagzeilen, wie zuletzt Nokia Siemens Networks. Sibylle Wankel, Tarifverantwortliche der IG Metall für Siemens, sagte: "Das kann so nicht weitergehen." Ein Desaster wie bei BenQ müsse vermieden werden.


eye home zur Startseite
malmot 03. Jun 2014

Ja, es gab mit OpenScape Voice/HiPath8000 schon früh genug digitale Varianten der alten...

Kaiser Ming 03. Jun 2014

richtig



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
  2. Versicherungskammer Bayern, München
  3. Regierungspräsidium Freiburg, Freiburg
  4. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 59,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 35,00€ (nur für Prime-Mitglieder)
  3. 49,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Komplett-PC

    In Nvidias Battleboxen steckt AMDs Ryzen

  2. Internet

    Cloudflare macht IPv6 parallel zu IPv4 jetzt Pflicht

  3. Square Enix

    Neustart für das Final Fantasy 7 Remake

  4. Agesa 1006

    Ryzen unterstützt DDR4-4000

  5. Telekom Austria

    Nokia erreicht 850 MBit/s im LTE-Netz

  6. Star Trek Bridge Crew im Test

    Festgetackert im Holodeck

  7. Quantenalgorithmen

    "Morgen könnte ein Physiker die Quantenmechanik widerlegen"

  8. Astra

    ZDF bleibt bis zum Jahr 2020 per Satellit in SD verfügbar

  9. Kubic

    Opensuse startet Projekt für Container-Plattform

  10. Frühstart

    Kabelnetzbetreiber findet keine Modems für Docsis 3.1



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Wemo Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge
  2. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  3. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später

  1. Chipsätze nie angeboten???

    ldlx | 19:24

  2. Re: 2020!? Und die Personalien?

    starscream | 19:23

  3. Re: Hauptsache die deutschen Hersteller planen was...

    Don_Danone | 19:11

  4. 100% Pragmatismus - würde woanders auch gut stehen...

    JouMxyzptlk | 19:06

  5. Re: Als Trekkie rollen sich mir da...

    ArcherV | 19:00


  1. 18:08

  2. 17:37

  3. 16:55

  4. 16:46

  5. 16:06

  6. 16:00

  7. 14:21

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel