Abo
  • Services:

Unified-Linux-Treiber: Unterstützung nur noch ab Geforce 400

Nvidia will ab der Treiberversion 343 für Linux nur noch GPUs ab der Geforce-400-Reihe unterstützen. Grafikkarten mit älteren Chipsätzen sollen noch mit dem Legacy-Treiber laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ältere Geforce-Karten von Nvidia laufen unter Linux künftig nur noch mit dem Legacy-Treiber.
Ältere Geforce-Karten von Nvidia laufen unter Linux künftig nur noch mit dem Legacy-Treiber. (Bild: Nvidia/Screenshot: Golem.de)

Nvidia verlagert die Unterstützung für Grafikchips bis zu der Geforce-300-Reihe in seinen Legacy-Treiber für Linux. Mit dem Haupt- oder Unified-Treiber in Version 343 werden die älteren GPUs nicht mehr laufen. Zu den betroffenen Chipsätzen gehören unter anderem die Serien Geforce 8, 9, 200 und 300 und einige weitere Tesla-Chipsätze sowie zahlreiche Quadro-FX-Chipsätze.

Stellenmarkt
  1. SWM Services GmbH, München
  2. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg

Der Geforce-300-Chipsatz ist etwa vier Jahre alt. Damit entfernt Nvidia die Unterstützung sämtlicher GPUs, die noch ausschließlich Direct3D 10.0 und OpenGL 3.3 verwenden. Der Geforce-400-Chipsatz alias Fermi war der erste, der DirectX 11 und OpenGL 4.4 unterstützte.

Im Legacy-Treiber werden nur noch Bugfixes oder Anpassungen an neuere Kernel-Versionen eingepflegt. Neue Funktionen werden nicht mehr bereitgestellt. Der entsprechende Legacy-Treiber mit der Versionsnummer 340 soll aber noch bis zum 1. April 2016 aktualisiert werden.

Alternative: Nouveau

Damit wird es insgesamt nur noch zwei Legacy-Treiber geben. Neben dem neuen 340-Treiber stellt Nvidia gegenwärtig eine Legacy-Version 304 bereit. Damit werden GPUs bis zur Geforce-6000er-Reihe unterstützt. Er soll bis 2017 mit Patches versorgt werden. Die Treiber der Serien 173.14, 96.43 und 71.86 gibt es noch zum Download, sie werden aber nicht mehr gepflegt.

Anwender können für Karten mit den älteren GPUs jedoch den freien Nouveau-Treiber verwenden - wenn auch nicht im vollen Funktionsumfang. Außer an Tessellation arbeiten die Entwickler in erster Linie am dynamischen Power Management und auch an der Leistungssteigerung des Treibers. Außerdem fehlt noch gänzlich die Unterstützung für das Scalable Link Interface (SLI), über das mehrere Grafikchips zusammengeschaltet werden können.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (Release 14.11.)
  2. 45,99€ (Release 12.10.)
  3. 45,99€ (Release 19.10.)
  4. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)

Anonymer Nutzer 14. Apr 2014

Stimmt leider. Als Besitzer einer GeForce 7600 GT (512 MB RAM, 8x AGP) ist Nouveau keine...


Folgen Sie uns
       


Monster Hunter World vs Generations Ultimate Gameplay

Gameplay von den Spielen Monster Hunter World und Monster Hunter Generations Ultimate, das im Splittscreen verglichen wird.

Monster Hunter World vs Generations Ultimate Gameplay Video aufrufen
Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /