Unibody: Tesla setzt weltgrößte Gussmaschine ein
Tesla will die Produktion des Model Y vereinfachen und baut dazu eine Gussmaschine in seinem Werk in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien auf. Es sei günstiger, nur ein Teil herzustellen statt mehrere Teile einzeln zu produzieren und zu verbinden, erklärte das Blog Tesmanian die Idee dahinter(öffnet im neuen Fenster).
Die Maschine soll die weltgrößte ihrer Art sein. Das Aluminiumgussverfahren soll in mehreren Schritten zu einer radikalen Vereinfachung der hinteren Bodengruppe eingesetzt werden. Der Autohersteller plant, erst von 70 Teilen auf 4 und dann auf ein Gussteil umzustellen.(öffnet im neuen Fenster)
Bisher setzte Tesla mehrere Stanzteile ein. Die neue Fertigungstechnik soll zu einer Gewichtsreduzierung und einer Kostensenkung führen. Außerdem soll das Auto so schneller zusammengesetzt werden können.
Tesla meldete im Sommer 2019 ein Patent zur Gussmaschine(öffnet im neuen Fenster) an. Multi-Directional Unibody Casting Machine for a Vehicle Frame and Associated Methods (Multidirektionale Unibody-Giessmaschine für einen Fahrzeugrahmen und zugehörige Verfahren) zeigt, wie der Prozess ungefähr funktioniert.
Die Gussmaschine für das Modell Y soll auch in Grünheide in Brandenburg und im chinesischen Werk installiert werden. Ob weitere Fahrzeuge künftig Teile aus der Maschine enthalten werden, ist nicht bekannt.
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