Abo
  • Services:

Produktion: Tesla-Händler bauen Autos teilweise selbst zusammen

Tesla wendet eine ungewöhnliche Methode an, um seine Produktionskapazitäten zu erhöhen: Laut einem Zeitungsbericht sollen Händler Teile wie Sitze oder Displays separat erhalten und selbst einbauen. Problematisch könnte die Qualitätssicherung werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Fertigung bei Tesla
Fertigung bei Tesla (Bild: Tesla)

Der Elektroautohersteller Tesla versucht laut einem Bericht der Financial Times über die Produktionsschwierigkeiten des Unternehmens, seine begrenzten Kapazitäten durch die Auslieferung unfertiger Fahrzeuge an Händler in den Griff zu bekommen. Die einzubauenden Teile wie Sitze, Displays oder Ähnliches erhalten diese ebenfalls. Wie sichergestellt werde, dass die Komponenten korrekt eingebaut würden, lässt der Bericht offen.

Stellenmarkt
  1. SHW Automotive GmbH, Aalen, Bad Schussenried
  2. SCISYS Deutschland GmbH, Bochum

Ob diese Art der Fertigung der Grund für den Rückruf von 11.000 Model X war, bei denen die Gefahr bestand, dass Sitze in der zweiten Reihe des Fahrzeugs bei einem Unfall nach vorn rutschen könnten, ist nicht bekannt. Der freiwillige Rückruf wurde am 12. Oktober 2017 gestartet.

Allerdings scheint Tesla dem Bericht zufolge auch im Werk im kalifornischen Fremont die Fertigung nicht so automatisiert zu haben wie andere Autohersteller. Ein von der Financial Times befragter, anonymer Experte gab an, er habe noch nie so viel manuelle Arbeit in einer Produktionslinie gesehen wie bei Tesla. Die neu installierten Kuka-Roboter zur Beschleunigung der Produktion würden nach wie vor von Hand bedient, berichteten zudem zwei Personen, die in den vergangenen Wochen vor Ort waren.

Teslas größtes Problem ist die Massenfertigung des Mittelklasse-Elektroautos Model 3. Statt 1.500 Fahrzeuge wurden nur 260 gebaut. Als Hauptgrund für die Verzögerung nannte das Unternehmen Produktionsprobleme für Batteriemodule in der Gigafactory 1 in Nevada. Zwei Teile des Akkumontageprozesses würden neu entworfen, um den automatisierten Herstellungsprozess zu ermöglichen, schreibt Tesla in einem Brief an die Aktionäre (PDF).



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€
  2. 53,99€ statt 69,99€
  3. (-70%) 8,99€

gadthrawn 08. Nov 2017

Manchmal braucht man die Infos. Warum wird bei der Standheizung keine App oder...

M.P. 08. Nov 2017

Dazu müsste man wissen, wie die Original-Meldung der Financial Times lautet - die ist...

maxule 07. Nov 2017

Das ist zwar richtig, und den Hyundai IX35 noch länger. Hier war aber ein Bild-Link auf...

Thunderbird1400 07. Nov 2017

Ein "mimimimi" empfinde ich schon als recht provokant. Und Provokation bedeutet Emotion...

der_wahre_hannes 07. Nov 2017

Hättest die Trauben lieber mal gekeltert und nen Wein draus gemacht und 200 Jahre...


Folgen Sie uns
       


Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht

Coup lädt bis zu 154 Akkus in Berlin an einer automatischen Ladestation für 1.000 Elektroroller auf.

Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
    Künstliche Intelligenz
    Wie Computer lernen

    Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
    Von Miroslav Stimac

    1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
    2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
    3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

      •  /