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Dieses Mal reagiert Microsoft erstmal nicht auf Googles Veröffentlichung.
Dieses Mal reagiert Microsoft erstmal nicht auf Googles Veröffentlichung. (Bild: Lucy Nicholson/Reuters)

Ungepatchte Sicherheitslücke: Google legt sich erneut mit Microsoft an

Dieses Mal reagiert Microsoft erstmal nicht auf Googles Veröffentlichung.
Dieses Mal reagiert Microsoft erstmal nicht auf Googles Veröffentlichung. (Bild: Lucy Nicholson/Reuters)

Schon im November hatte es Ärger zwischen Microsoft und Google um die Offenlegung einer Sicherheitslücke gegeben. Jetzt legt Project Zero nach und veröffentlicht Details zu einer ungepatchten Lücke im Windows Graphics Device Interface.

Eine Sicherheitslücke in Microsofts Grafikinterface (Graphics Device Interface, GDI) wird noch rund einen Monat ungepatcht bleiben. Der von Googles Project Zero gefundene Fehler ist aktuell ohne Patch, nachdem Microsoft den Februar-Patchday zunächst verschoben und dann ganz abgesagt hatte. Das Unternehmen nannte Meldungen "in letzter Minute" als Grund für die Absage. Google folgt mit der Offenlegung der selbst gewählten Disclosure-Policy, nach der kritische Sicherheitslücken 90 Tage nach Meldungen an den Hersteller veröffentlicht werden, wenn es keinen Patch gibt.

Die Schwachstelle wurde von Googles Sicherheitsforscher Mateusz Jurczyk gefunden und trägt die Bezeichnung CVE-2017-0038. Betroffen ist das Graphics Device Interface (GDI) und damit die Schnittstelle zu den verschiedenen Grafikgeräten. Bereits im vergangenen März hatte Google einen Fehler in der GDI gefunden und an Microsoft gemeldet.

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Microsoft-Update unvollständig

Mit dem Update MS16-074 hatte Microsoft bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Probleme im GDI behoben, einige Probleme in der Speicherverwaltung blieben aber offensichtlich bestehen. Bei einigen Parametern wird nach wie vor nicht überprüft, ob diese in den vorgesehenen Speicherbereichen bleiben oder nicht.

Angreifer könnten durch Ausnutzen der Sicherheitslücke Speicherbereiche auslesen, zu denen sie eigentlich keinen Zugriff haben. Dazu müssen sie Device-Independent-Bitmpas (DIB) in EMF-Dateien einbinden. Das Enhanced Metafile Format (EMF) ermöglicht Geräte-unabhängige Beschreibung von Metadaten in Bildern. Angreifer könnten entsprechende Dateien in Mail-Anhängen oder über den Browser ausliefern.

Microsoft hatte Google nach Veröffentlichung einer ausgenutzten, kritischen Sicherheitslücke im vergangenen November öffentlich kritisiert. Damals hieß es: "Wir glauben an den Prozess der koordinierten Schwachstellenoffenlegung. Googles heutige Offenlegung der Schwachstelle gefährdet Nutzer". Aktuell wollte der Konzern auf Anfrage von Golem.de kein Statement zur Veröffentlichung von Google abgeben.


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DerJustus 21. Feb 2017

Was meinste: Wird Google sich auch selbst öffentlich anzeigen? Ich glaube nicht. Ein...

Dieselmeister 21. Feb 2017

OT: Letztens habe ich von einem Wort aus der Finanzkrise gehört, was auch bei der...

sttn 21. Feb 2017

Microsoft weiß seit mehr als 90 Tagen von diesem schwerwiegenden Fehler und macht nichts...

hroessler 21. Feb 2017

Warum dann nicht gleich auf komplett auf DirectX bzw. Direct3D gehen? Besser noch...

Wallbreaker 21. Feb 2017

Das Problem von Android sind erstens die unsäglich mangelhaften proprietären...



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