Unfallstatistik: E-Bike-Unfälle - es trifft die Jüngeren immer öfter

Immer mehr Jüngere entdecken das E-Bike für sich. Das schlägt sich in den Unfallzahlen nieder.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Fahrradunfall (Symbolfoto)
Fahrradunfall (Symbolfoto) (Bild: Envato)

E-Bikes liegen im Trend - nicht nur bei den Verkaufszahlen, sondern auch bei den Unfallzahlen. Dabei trifft es aufgrund der wachsenden Beliebtheit bei jüngeren Fahrern, auch diese Altersgruppen immer häufiger.

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2021 gab es in gut 13 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland mindestens ein Pedelec, 2014 waren es noch gut 3 Prozent der Haushalte.

Nach einem Bericht des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden, war im Jahr 2014 noch mehr als die Hälfte (54,5 Prozent) der verunglückten Nutzer eines E-Bikes mindestens 65 Jahre alt, 2021 war es nur noch ein Drittel (33,5 Prozent).

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Anteil der Jüngeren entsprechend an: 2014 war jeder neunte mit einem Pedelec Verunglückte (10,7 Prozent) unter 45 Jahre, 2021 bereits gut jeder vierte (27,8 Prozent). Zum Vergleich: Bei Verunglückten auf nichtmotorisierten Fahrrädern war jeder sechste Verunglückte 65 und älter. Mehr als die Hälfte (55,5 Prozent) waren jünger als 45 Jahre.

  • Statistiken zu Fahrradunfällen 2021 (Bild: Destatis)
  • Statistiken zu Fahrradunfällen 2021 (Bild: Destatis)
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Statistiken zu Fahrradunfällen 2021 (Bild: Destatis)
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2021 meldete die Polizei 17.285 Pedelecunfälle mit Personenschaden, 2014 waren es noch 2.245. Zum Vergleich: Bei nichtmotorisierten Fahrrädern ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden von 76.643 im Jahr 2014 auf 67.931 im Jahr 2021 gesunken.

Pedelecs in mehr tödliche Unfälle verwickelt als Fahrräder

Immer wieder wird daher diskutiert, ob Pedelecs gefährlicher sind als nichtmotorisierte Fahrräder. Bezogen auf 1.000 Pedelecunfälle mit Personenschaden kamen im Jahr 2021 7,6 Fahrerinnen und Fahrer ums Leben, bei einem nichtmotorisierten Fahrrad waren es 3,5 Getötete. Dies ist jedoch auch auf das Alter der Verunglückten zurückzuführen: Menschen, die auf einem Pedelec verletzt oder getötet wurden, waren im Durchschnitt 55 Jahre alt, auf einem nichtmotorisierten Fahrrad mit 41 Jahren dagegen deutlich jünger.

Auch Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter sind am Verkehrs- und Unfallgeschehen beteiligt. Jahr 2021 gab es 5.535 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden. Dabei wurden 4.882 Menschen, die mit dem E-Scooter unterwegs waren, verletzt, fünf starben.

Die meisten Verunglückten mit E-Tretrollern sind jünger: Nur gut 3,4 Prozent der verunglückten E-Scooter-Nutzer gehören der Altersgruppe 65+ an. Bei Verunglückten auf nichtmotorisierten Fahrrädern (15,7 Prozent) und Pedelecs (33,5 Prozent) war der Anteil in dieser Altersgruppe deutlich höher.

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Fettoni 14. Jul 2022 / Themenstart

Kann schon sein, dass es sich anders anfühlt. Das heißt halt nicht automatisch besser...

lestard 14. Jul 2022 / Themenstart

Es ist ja das eine, ob man selbst beim normalen Rad bleibt, sei es weil es einem mehr...

MarcusK 14. Jul 2022 / Themenstart

da die meisten dann aber auch kurze stecken mit dem E-Bike fahren ist das schon, die sie...

Mnt 14. Jul 2022 / Themenstart

Abstruser Unsinn. Beim Mountainbiken ist die Abfahrt der Sport, nicht das hochruckeln...

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