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Unfallreport: Teslas Autopilot seltener in Unfälle verwickelt

Im Schnitt wird ein Tesla mit Autopilot nur alle 4,68 Millionen Meilen in einen Unfall verwickelt - vielleicht auch wegen Corona.

Artikel veröffentlicht am ,
Sensorabdeckung des Autopiloten
Sensorabdeckung des Autopiloten (Bild: Tesla)

Teslas umstrittenes Assistenzsystem Autopilot kommt im firmeneigenen Sicherheitsbericht aktuell besser weg als früher. Bei eingeschaltetem System werden die Fahrzeuge seltener in Unfälle als früher verwickelt. Wenn der Autopilot ausgeschaltet ist, kommt es häufiger zu Karambolagen, so Teslas Schlussfolgerung.

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Tesla stellt seit einigen Jahren den sogenannten Tesla-Autopilot-Crashbericht zusammen, in dem die Anzahl der Unfälle pro Million Meilen, die das Elektroauto zurücklegt, dargelegt werden. Der Bericht enthält die Anzahl der Unfälle, wenn Tesla-Elektrofahrzeuge mit Autopilot gefahren wurden, sowie über Unfälle, bei denen der Autopilot ausgeschaltet war.

Tesla veröffentlicht die Berichte seit 2018. Im ersten Bericht stand, dass bei eingeschaltetem Autopiloten nur ein Unfall pro 3,34 Millionen Meilen passierte. Wenn das Assistenzsystem aus war, kam es durchschnittlich nach 1,92 Millionen Meilen zu einem Crash.

Im Bericht des vergangenen Jahres zum 1. Quartal stand, dass pro 2,87 Millionen gefahrener Meilen ein Unfall mit eingeschaltetem Autopilot passierte. Das System wurde also anscheinend schlechter. Bei ausgeschaltetem System ereignete sich ein Crash alle 1,76 Millionen Meilen.

Der jüngste Bericht vom 1. Quartal 2020 zeigt deutliche Verbesserungen: ein Unfall pro 4,68 Millionen gefahrener Meilen mit aktiviertem Autopiloten. Wer ohne Autopilot, aber mit aktiven Sicherheitsfunktionen fuhr, musste alle 1,99 Millionen Meilen mit einem Crash rechnen. Wer ohne Autopilot und mit ausgeschalteten aktiven Sicherheitsfunktionen fuhr, den ereilte im Schnitt alle 1,42 Millionen Meilen ein Unfall.

Wegen Corona wird weniger gefahren

Allerdings sollten die Daten mit Vorsicht betrachtet werden. Sie stammen für 2020 aus dem ersten Quartal, in dem in vielen Ländern aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen wegen der Coronapandemie weniger gefahren wurde als sonst.

Laut einer Auswertung der US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (NHTSA) passierte in den USA im Schnitt alle 479.000 Meilen ein Unfall. Tesla-Fahrzeuge haben demnach also grundsätzlich weniger Unfälle pro gefahrener Strecke. Ob das an erfahreneren Fahrern liegt, weil in der Regel teure Autos nicht von Fahranfängern gefahren werden, lässt die Statistik offen.

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Fernando-05 13. Mai 2020

Der Autopilot wird Dank der irre vielen Fahrdaten bald "so sicher" in fetten...

AllDayPiano 07. Mai 2020

Können wir bitte einfach die Polemik in Bierzelt lassen und die zahlen wissenschaftlich...

3247 06. Mai 2020

Das ist richtig, erklärt aber keinen Rückgang der Unfälle mit Autopilot im 2020Q1. Ein...

cb (Golem.de) 06. Mai 2020

Der Satz wurde geändert, vielen Dank für Ihren Hinweis.


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