Abo
  • Services:

Unfälle: US-Behörden ermitteln bei Amazon

Innerhalb weniger Monate sind zwei Arbeiter in Auslieferungszentren von Amazon ums Leben gekommen. Jetzt untersuchen die US-Behörden die Zwischenfälle.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
US-Behörden stellen die Sicherheitsbedingungen bei Amazon in Frage.
US-Behörden stellen die Sicherheitsbedingungen bei Amazon in Frage. (Bild: Matthew Lloyd/Getty Images)

Zwei Arbeiter sind seit Dezember 2013 in US-Auslieferungszentren des Onlinehändlers Amazon ums Leben gekommen. Das US-Arbeitsministerium leitete wegen der Zwischenfälle Ermittlungen ein. Die Behörde untersucht nach eigenen Angaben die Sicherheitsbedingungen in den zum Teil fußballfeldgroßen Zentren.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Einer der Männer starb demnach, nachdem er im vergangenen Dezember in das Beförderungssystem geraten war. Insgesamt sollen fünf Firmen, mit denen Amazon in seinen Zentren zusammenarbeitet, gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen haben, darunter neben vier Zeitarbeitsfirmen auch die Vertragsfirma, die für die Sortierung der Pakete verantwortlich ist. Die betroffenen Firmen müssen 6000 US-Dollar Strafe zahlen und nachweisen, dass der Mangel nun behoben ist. Amazon selbst wird in dem Bericht nicht erwähnt.

70.000 Mitarbeiter in der Weihnachtssaison

Betroffen ist nach Angaben der zuständigen Abteilung des Ministeriums unter anderem ein Verteilungszentrum in Avenel im Bundesstaat New Jersey. Ein weiterer Zwischenfall soll sich Anfang Juni in einem Zentrum in Carlisle im US-Bundesstaat Pennsylvania ereignet haben.

Amazon betreibt in den USA 14 Verteilungszentren. Allein im vergangenen Jahr kamen acht hinzu. In Deutschland gibt es sieben Zentren. Konzernchef Jeff Bezos investierte im ersten Quartal mehr als zwei Milliarden US-Dollar in den Ausbau des Netzes. Weltweit beschäftigte der Onlinehändler in der vergangenen Weihnachtssaison 70.000 Mitarbeiter in seinen Verteilungszentren.

Wegen der Arbeitsbedingungen in den Anlagen steht der Konzern sowohl in den USA als auch in Deutschland immer wieder in der Kritik. "Jeder Unfall, der sich in einem unserer Zentren ereignet, ist ein Unfall zu viel", teilte Amazon in einer ersten Stellungnahme mit.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

fesfrank 16. Jun 2014

ich könnte mich übergeben wenn ich solche behauptungen lese.

ralfi 16. Jun 2014

Es ist nicht einmal ein Nichteinhalten der Sicherheitsvorschriften des Arbeitgebers. Es...


Folgen Sie uns
       


Nubia Red Magic Mars - Hands on (CES 2019)

Das Red Magic Mars von Nubia ist ein Gaming-Smartphone mit guter Hardware - und einem ziemlich guten Preis.

Nubia Red Magic Mars - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Vorschau Spielejahr 2019: Postnukleare Action und die nächste Konsolengeneration
Vorschau Spielejahr 2019
Postnukleare Action und die nächste Konsolengeneration

2019 beginnt mit Metro Exodus, Anthem, dem neuen Anno und The Division 2 richtig toll! Golem.de verrät, welche Blockbuster sonst noch kommen, was die Konsolenhersteller möglicherweise planen - und was auch Ende 2019 fast sicher nicht zum Spielen da sein wird.
Von Peter Steinlechner

  1. Slightly Mad Mad Box soll Konkurrenz für Xbox und Playstation werden
  2. Jugendschutz China erlaubt neue Computerspiele
  3. Jugendschutz Studie der US-Regierung entlastet Spielebranche

Mobilität: Überrollt von Autos
Mobilität
Überrollt von Autos

CES 2019 Die Consumer Electronic Show entwickelt sich immer stärker zu einer Mobilitätsmesse. Größere Fernseher und leichtere Laptops sind zwar noch ein Thema, doch die Stars in Las Vegas haben Räder.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Link Bar JBL bringt Soundbar mit eingebautem Android TV doch noch
  2. Streaming LG und Sony bringen Airplay 2 nur auf neue Smart-TVs
  3. Master Series ZG9 Sony stellt seinen ersten 8K-Fernseher vor

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /