Abo
  • Services:

Unerlaubter Drohnenflug: Fotograf muss 1.500 Euro Strafe zahlen

Die ungenehmigte Nutzung einer Drohne kann teuer werden. Nach Beschwerden von Besuchern eines Hafenfestes verhängte das zuständige Ministerium ein hohes Bußgeld.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
AR.Drone 2.0
AR.Drone 2.0 (Bild: Parrot)

Das Verkehrsministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat gegen einen Luftbildfotografen wegen der unerlaubten Nutzung einer Drohne eine hohe Geldbuße verhängt. Der Unternehmer aus Torgelow in der Nähe von Usedom müsse 1.500 Euro Strafe zahlen, sagte Steffen Wehner, Sprecher des Verkehrsministeriums, am Dienstag. Der Fotograf habe die Strafe bereits akzeptiert.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. AKDB, München, Nürnberg

Der Mann soll die Drohne mehrfach ohne nötige Aufstiegsgenehmigung genutzt und die Bilder auch veröffentlicht haben. "Bei uns haben sich Leute beschwert, die beim Hafenfest in Ueckermünde waren", sagte Wehner. Dort sei die Drohne mehrfach abgesackt und sehr tief über die Leute hinweggeflogen. Weitere Anzeigen habe es bei der Polizei gegeben.

Das Ministerium sei die oberste Luftfahrtbehörde und deshalb für die Überwachung solcher Aktivitäten zuständig, erklärte Wehner. Solche unbemannten Flugobjekte dürften nur mit einer Aufstiegsgenehmigung, die 150 Euro koste, betrieben werden und maximal 100 Meter hoch fliegen. "Wer eine solche Genehmigung bekommt, erhält auch eine Belehrung, so dass Gefährdungen ausgeschlossen werden können", erläuterte der Sprecher. Das gelte auch für Modellflieger. Einige Luftbilder des Fotografen waren im August 2014 in den Räumen des Torgelower Landtagsabgeordneten Patrick Dahlemann (SPD) ausgestellt worden.

500 Euro Strafe für Piraten

Die unerlaubte Nutzung einer Drohne hatte im vergangenen Bundestagswahlkampf für Aufsehen gesorgt. Im September 2013 hatte ein Mitglied der Piratenpartei versucht, Bundeskanzlerin Angela Merkel und weitere CDU-Mitglieder bei einer Wahlkampfveranstaltung in Dresden mit einer Drohne zu filmen. Der damals 23-Jährige war vorübergehend festgenommen worden. Gegen ihn wurde wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz ermittelt.

Im März 2014 verhängten die Behörden gegen den Piraten eine Strafe in Höhe von 500 Euro wegen einer Ordnungswidrigkeit. Als Grund wurde genannt, dass weite Teile Dresdens als sogenannter "kontrollierter Luftraum" eingestuft seien. Flugmodelle wie Multicopter, Modellhubschrauber oder ähnliches Spielzeug benötigten dabei stets eine Freigabe vom Tower des Dresdner Flughafens, auch wenn sie nur wenige Meter vom Boden abhöben, schrieben die Piraten. Bei einem gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr seien Bußgelder bis zu 50.000 Euro möglich, sagte Wehner.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (mindestens 16,15€ bezahlen und Vegas Pro 14 EDIT und Magix Video Sound Cleaning Lab erhalten)
  2. 19,99€
  3. 8,59€
  4. 19,99€

Bachsau 28. Aug 2015

Alles regulieren. Hauptsache die Freiheit im freien land in möglichst enge Bahnen lenken.

Atalanttore 29. Dez 2014

Telefonisch, per E-Mail, über Skype, im Usenet, auf Facebook, auf Twitter, ...

Shadow27374 17. Dez 2014

Selbst eine Haftpflichtversicherung ist, soweit ich weiß, nicht nötig nur eben sinnvoll...

Hotohori 17. Dez 2014

Ich finde die Idee aber nicht verkehrt, es muss ja nicht gleich ein richtiger Flugschein...

Mestapholes 17. Dez 2014

Du darfst die Bilder schon veröffentlichen (sofern damit keine Rechte dritter, also das...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ2 Compact - Test

Sony hat wieder ein Oberklasse-Smartphone geschrumpft: Das Xperia XZ2 Compact hat leistungsfähige Hardware, eine bessere Kamera und passt bequem in eine Hosentasche.

Sony Xperia XZ2 Compact - Test Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

    •  /