Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.

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Artwork von Underworld Ascendant
Artwork von Underworld Ascendant (Bild: Otherside Entertainment)

Ein Brief von einem Spielentwickler mit einer Einladung. Aber als wir in dem Büro ankommen, blinkt dort nur ein Computer. Auf dem beantworten wir ein paar merkwürdige Fragen - und plötzlich schimmert ein Portal in dem Raum, durch das wir in ein unterirdisches Höhlensystem namens The Stygian Abyss gelangen ... Okay, wir geben es zu: In Wirklichkeit lief es etwas anders ab beim Anspielen des ersten Levels von Underworld Ascendant.

Inhalt:
  1. Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
  2. Physik und Fraktionen

Die Sache mit dem Portal ist schlicht die Hintergrundgeschichte, die sich das Entwicklerstudio Otherside Entertainment als Rahmenhandlung ausgedacht hat. Wir können die Story auf einer Texttafel bei der alles andere als menschenleeren Veranstaltung durchlesen, um dann ganz klassisch am PC den ersten Level zu laden. Den kennen wir übrigens schon - auch wenn wir uns zugebenermaßen nicht an ihn erinnern.

Der erste Level in Underworld Ascendant entspricht weitgehend dem ersten Level des 1992 veröffentlichten Rollenspiels Ultima Underworld (siehe Artikel in Golem Retro). Um die Sache jetzt mal endgültig aufzuklären: Ascendant ist der offizielle dritte Teil der Underworld-Saga - nur das Wort "Ultima" wollte Rechteinhaber Electronic Arts dem neuen Projekt nicht überlassen. Ultima Underworld war aus mehreren Gründen bahnbrechend. Unter anderem war es das erste Spiel, in dem man sich in einer dreidimensionalen Umgebung aus der Ich-Perspektive frei umsehen konnte; 1993 folgte ein technisch und inhaltlich nochmals besserer zweiter Teil.

Ähnlich revolutionäre Innovationen wie die Vorgänger wird Ascendant natürlich nicht bieten können. Trotzdem ahnen wir rasch, dass das auf der Unity-Engine basierende Spiel spannend werden dürfte: Der erste Level besteht aus engen Gängen und einigen größeren Räumen, in denen wir mit viel spielerischer Freiheit vorankommen und Hindernisse überwinden sollen.

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Das erste ist eine verschlossene Tür. Wir können mit unseren Fäusten eine Zeit lang gegen sie schlagen, irgendwann öffnet sie sich dann. Oder wir schnappen uns ein leeres Holzfass, setzen es an einer fest montierten Fackel in Brand und lehnen es an die Tür, die ebenfalls rasch Feuer fängt und dann aufspringt. Ascendant greift viele der Ideen auf, die einige Entwickler der ersten Underworld bei ihren späteren Projekten (vor allem in der Thief-Serie) aufgegriffen haben: Der Spieler bekommt die nötigen Werkzeuge, um alle Herausforderungen zu bewältigen - aber wie er es konkret anstellt, muss und darf er selbst herausfinden.

In Underworld Ascendant finden wir relativ rasch ein paar solcher Werkzeuge: Einen Bogen etwa und Pfeile, an deren Spitze sich ein kleiner Wasserbehälter befindet. Damit können wir Gegner direkt angreifen, was durchaus Schaden anrichtet. Vor allem aber können wir Fackeln, Kerzen und andere Lichtquellen ausschießen und so unbemerkt an den Feinden vorbei gelangen.

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Physik und Fraktionen 
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