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Unchained: Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win

Das Online-Rollenspiel Archeage hat eigentlich einen guten Ruf - nur über die hohen Preise und die Pay-to-Win-Elemente schimpft die Community seit Jahren. Nun will der Betreiber eine Alternativversion namens Archeage Unchained zum Festpreis anbieten.

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Artwork von Archeage Unchained
Artwork von Archeage Unchained (Bild: Gamigo)

Keine Lootboxen, keine Vorteile für besonders finanzstarke Spieler: Das verspricht Betreiber Gamigo für eine zusätzliche Version seines PC-MMORPGs Archeage, die am 30. September 2019 mit dem Untertitel Unchained online gehen soll. Spieler müssen Archeage Unchained wie ein klassisches Vollpreisspiel einmalig kaufen. Außerdem gibt es einen drei Monate gültigen Season Pass, mit dem Spieler wie in Fortnite eine Reihe von zusätzlichen Herausforderungen und kosmetischen Extras freischalten können - Letztere gibt es nach aktuellem Informationsstand auch einzeln.

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Was es nicht geben soll, sind vor allem die in der Community unbeliebten Pay-to-Win-Elemente, etwa kostenpflichtige Ausrüstung und vor allem die monatlichen Gebühren für Housing, also für den Besitz von Grundstücken und Gebäuden. Auch Lootboxen und ähnlich unbeliebte Elemente sind nicht geplant.

Unchained soll eine vollständig neue Welt werden, die in keiner Verbindung mit dem weiterhin verfügbaren Archeage steht. Umsteiger sollen weder Ausrüstung noch Erfahrungspunkte oder Level mitnehmen können - alle Spieler fangen bei Null an. Die Vollversion kostet ab 26 Euro, teurere Spezialeditionen mit zusätzlichen virtuellen Inhalten kosten bis zu 80 Euro. Der Season Pass ist für rund 10 Euro erhältlich.

Archeage wurde vom südkoreanischen Entwicklerstudio XL Games entwickelt und 2013 in Asien, 2014 dann von Trion Worlds in Europa und den USA veröffentlicht. Seit Herbst 2018 ist das Hamburger Unternehmen Gamigo der Betreiber - es hatte die Rechte mit einer Reihe weiterer Lizenzen von Trion übernommen.

Das MMORPG basiert auf der Cryengine und ist in einem Fantasyszenario angesiedelt. Spieler haben im Vergleich zu ähnlichen Games sehr viel Freiheit. Sie können etwa einer der großen Fraktionen beitreten oder sich einer winzigen, anarchisch operierenden Piratengruppe anschließen. Die offene Welt ist frei erkundbar, als Wirtschaftssystem kommt ein auf Angebot und Nachfrage basierendes System mit dynamisch angepassten Preisen zum Einsatz.

Die Beteiligung der Spieler ist auch bei Elementen wie der Strafverfolgung erwünscht. Wer etwa zu viele Crime Points gesammelt hat, kann von einer Jury aus fünf zufällig ausgewählten Spielern in den Knast gesteckt werden - sofern sich die die Richter nicht bestechen lassen, was ebenfalls möglich ist. Archeage ist relativ komplex und erfordert größeren Zeitaufwand: Zum Bauen eines mittelgroßen Schiffs muss ein einzelner Spieler vier bis sechs Wochen relativ intensiv arbeiten.

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Hotohori 01. Sep 2019

Vor allem wird bei F2P sehr oft das Spiel um den Ingame Shop entwickelt, was man dann als...

Hotohori 01. Sep 2019

Das ist ja damit gemeint, wenn nicht mehr genug Gewinn durch kosmetische Dinge rein...

Hotohori 31. Aug 2019

Dazu kommen wohl auch nicht so gute Server. In dem einen Video, das vor 2 Monaten zu...

Hotohori 31. Aug 2019

Trion war ja nur Publisher, verbrochen hat alles XLGames, die es damals nicht schafften...

Hotohori 31. Aug 2019

Du meinst es sollte ursprünglich mal ein Sandbox MMO sein. Leider meinten die Entwickler...


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