• IT-Karriere:
  • Services:

Unbemannte U-Boote: US-Marine will Tauchroboter drahtlos laden

Einen Akku zu laden, ohne ein Kabel einzustecken, ist praktisch. Die US-Marine will deshalb drahtlose Techniken einsetzen, um ihre unbemannten Unterwasserfahrzeuge drahtlos auf dem Meeresgrund mit Strom zu versorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Drahtloses Laden eines AUV: monate- und jahrelange Missionen
Drahtloses Laden eines AUV: monate- und jahrelange Missionen (Bild: US Navy)

Unter Wasser laden ohne Kabel: Die US-Marine nutzt eine Reihe unbemannter U-Boote (Unmanned Undersea Vehicle, UUV, oder Autonomous Undersea Vehicle, AUV), die unabhängig vom Menschen operieren sollen. Derzeit ist das Problem aber noch die Energieversorgung. Das soll sich ändern.

Stellenmarkt
  1. cargo support GmbH & Co. KG, Bielefeld
  2. TOPIX Business Software AG, Ottobrunn

Das Space and Naval Warfare Systems Center Pacific (SSC Pacific), ein technisches Forschungs- und Beschaffungszentrum der US-Marine, testet derzeit Systeme für das drahtlose Laden unter Wasser. Damit sollen die AUVs künftig während des Einsatzes ihre Akkus laden.

AUVs müssen zum Laden auftauchen

Die US-Marine setze heute AUVs bereits in großem Maße ein, sagt Alex Phipps vom SSC Pacific, etwa für die Kartierung des Meeresgrundes, zum Aufspüren von U-Booten oder zur Minensuche. Heute müssen diese Unterwasserfahrzeuge ihre Mission aber noch zum Laden unterbrechen. Dazu müssen sie an Land zurückkehren oder sich mit einem Versorgungsschiff an der Wasseroberfläche treffen. Beides exponiere das AUV und beschränke die autonomen Operationen, sagt das US-Militär.

Dass drahtloses Laden unter Wasser funktioniert, hat Projektleiter Wayne Liu schon vor einiger Zeit demonstriert: Er steckte sein Mobiltelefon in einen wasserdichten Beutel und versenkte es in einem Wassertank, auf einem Ladepad. Dort wurde es drahtlos aufgeladen. Seither seien diese Systeme deutlich weiterentwickelt worden, sagt das US-Militär.

Die Navy braucht kompatible Ladesysteme

Die Forscher des SSC Pacific wollen sich für die Schaffung von Standards einsetzen, die für alle Systeme gelten. Die US-Marine setze diverse AUVs von verschiedenen Herstellern ein, sagt Phipps. Es gehe aber nicht, dass jedes AUV nur mit einem bestimmten Ladesystem arbeite und mit den anderen nicht kompatibel sei. Sie wollten deshalb einen Standard schaffen und diesen den Herstellern zur Verfügung stellen.

Die drahtlosen Ladeeinrichtungen könnten dann Teil der Servicestationen werden, die die US-Marine plant. Sie hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, eine unterseeische Versorgungsinfrastruktur einrichten zu wollen. Dort sollen die AUVs - je nach Antrieb - geladen oder betankt werden. Außerdem können dort die Daten, die AUVs auf ihren Missionen gesammelt haben, gespeichert oder übertragen werden. Das soll monate- und sogar jahrelange AUV-Missionen ermöglichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Train Sim World 2020 für 9,99€, Train Simulator 2021 für 12,75€, Fishing Sim World...
  2. 10,99€
  3. 29,99€
  4. (u. a. Persona 4 Golden: Deluxe Edition für 14,99€, Alien: Isolation - The Collection für 9...

Folgen Sie uns
       


Gaming auf dem Chromebook ausprobiert

Wir haben uns Spielestreaming und natives Gaming auf dem Chromebook angesehen.

Gaming auf dem Chromebook ausprobiert Video aufrufen
Googles Alphabet: Bei Project Loon ist die Luft raus
Googles Alphabet
Bei Project Loon ist die Luft raus

Mit Project Loon wollte Google hoch hinaus und die ganze Welt mit Internet versorgen. Was fehlte: das Geschäftsmodell - und am Ende auch der Bedarf.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Google Balloninternet Loon wird eingestellt
  2. Balloninternet Project Loon kooperiert mit AT&T

Spitzenglättung: Die Pläne zur Zwangsabschaltung von Wallboxen gehen zu weit
Spitzenglättung
Die Pläne zur Zwangsabschaltung von Wallboxen gehen zu weit

Die Netzbetreiber wollen in großem Umfang in die Anschlüsse der Verbraucher eingreifen. Das macht die Elektromobilität unnötig teuer und kompliziert.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Post & DHL Briefmarke per App - kannste abschreiben
  2. Malware BND sucht skrupellose Anfänger zum Trojanerbau
  3. Microsoft Excel bringt endlich das Ende von VBA

Star Trek: Lower Decks: Für Trekkies die beste aktuelle Star-Trek-Serie
Star Trek: Lower Decks
Für Trekkies die beste aktuelle Star-Trek-Serie

Über Discovery und Picard haben viele Fans geschimpft - bei Star Trek: Lower Decks kommen Trekkies hingegen voll auf ihre Kosten. Die Macher sind Star-Trek-Nerds, wie uns Hauptdarsteller Jack Quaid verrät. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Star Trek: Discovery 3. Staffel Zwischendurch schwer zu ertragen
  2. Amazon Star Trek: Lower Decks kommt im Januar nach Deutschland
  3. Star Trek Discovery Harte Landung im 32. Jahrhundert

    •  /