UN: Netzwerk der Vereinten Nationen gehackt

Fast ein halbes Jahr hatten Hacker Zugriff auf die Systeme der UN, wie ein Sprecher bestätigte. Der Einbruch war demnach simpel.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Logo der Vereinten Nationen
Das Logo der Vereinten Nationen (Bild: Chickenonline/Pixabay)

Hacker sind in Teile der Computersysteme der Vereinten Nationen eingedrungen. Die Attacke sei bereits im April geschehen, sagte ein UN-Sprecher am 9. September vor Journalisten in New York und bestätigte damit die Angriffe. Der Angriff soll mit gekauften Zugangsdaten begangen worden sein.

Stellenmarkt
  1. SAP Solution Architekt (m/w/d)
    Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Hays AG, Dresden
Detailsuche

"Wir können bestätigen, dass unbekannte Angreifer im April 2021 in Teile der Infrastruktur der Vereinten Nationen eindringen konnten", sagte Stéphane Dujarric, Sprecher des UN-Generalsekretärs. "Die Vereinten Nationen sind häufig Ziel von Cyberangriffen, auch von anhaltenden Kampagnen. Wir können auch bestätigen, dass weitere Angriffe aufgedeckt wurden, die mit dem früheren Einbruch in Verbindung stehen, und dass darauf reagiert wird."

Die Methode, mit der sich die Eindringlinge Zugang zu den Systemen verschafft haben, war laut einem Bericht des Magazin Bloomberg recht einfach: Die Angreifer kauften die Zugangsdaten eines UN-Mitarbeiters im Darknet. Mit diesen konnten sie sich bei der UN-eigenen Projektmanagementsoftware Umoja einloggen und von dort aus weiter in das Netz der Vereinten Nationen eindringen. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung war demnach nicht aktiviert.

Hacker waren mindestens 5 Monate im Netz der Vereinten Nationen

Den Einbruch soll das Sicherheitsunternehmen Resecurity entdeckt haben. Demnach hatten die Angreifer mindestens seit dem 5. April und noch bis zum 8. August Zugriff zu den UN-Systemen. "Der Angreifer führte den Angriff mit dem Ziel durch, eine große Anzahl von Nutzern innerhalb des UN-Netzwerks zu kompromittieren, um weitere langfristige Informationen zu sammeln", sagte Gene Yoo, CEO von Resecurity. Die Eindringlinge habe man jedoch nicht identifizieren können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


hafblade 11. Sep 2021

Das ist sogar die häufigste. Hacken ist nicht in einem dunklen Raum 0en und 1en lesen...

Knuspermaus 11. Sep 2021

Fax... +1

486dx4-160 11. Sep 2021

Laut Snowden werden die Vereinten Nationen von jedem bedeutenderen Geheimdienst...

Gole-mAndI 10. Sep 2021

Wenn gültige Logindaten geleaked werden ist man dagegen technisch machtlos. (Geofencing...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  2. Paw Patrol: US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille
    Paw Patrol
    US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille

    Die US Space Force wird einen hundeähnlichen Roboter von Ghost Robotics auf Patrouille schicken, um Personalkosten zu senken.

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /