• IT-Karriere:
  • Services:

Umweltbundesamt: Hohe Elektroautoquote soll Klimaschutz forcieren

Das Umweltbundesamt will schon länger eine Quote für Elektroautosin Deutschland. Neue Zahlen zum CO2-Ausstoß im Verkehr unterstützen dies.

Artikel veröffentlicht am ,
Fast jedes dritte neue Auto soll bis 2025 kein Verbrenner mehr sein.
Fast jedes dritte neue Auto soll bis 2025 kein Verbrenner mehr sein. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Mit einer Elektroautoquote von 30 Prozent bis zum Jahr 2025 will das Umweltbundesamt den Klimaschutz im Verkehrssektor forcieren. Die Behörde sieht sich in dieser Forderung vom November 2019 mit den Zahlen zum Energieverbrauch im vergangenen Jahr bestätigt. Während vor allem im Strombereich der Anteil der erneuerbaren Energien auf 42,1 Prozent gestiegen sei, habe er im Verkehrssektor auf dem niedrigen Wert von 5,6 Prozent stagniert. Amtschef Uwe Wessner sieht daher in einer hohen Elektroautoquote eine Möglichkeit, den CO2-Ausstoß im Verkehr wirkungsvoll zu senken. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa bezeichnete Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) bei der Vorstellung der Zahlen am 16. März 2020 eine solche Quote als "weitere sinnvolle Maßnahme".

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG, Schorndorf, Schorndorf
  2. Scheve Kommunikations-Service GmbH, Berlin

Nach Ansicht des Umweltbundesamts erfordert das Klimaschutzziel 2030 im Verkehrssektor einen hohen Anteil von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. "Das ließe sich mit einer verpflichtenden Zulassungsquote für Elektrofahrzeuge (rein batterie-elektrische Fahrzeuge, extern aufladbare Hybridelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge) sicherstellen", heißt es in einem 36-seitigen Positionspapier vom November 2019. Eine Elektroautoquote von 30 Prozent bis zum Jahr 2025 und von 70 Prozent bis zum Jahr 2030 hätte nach Ansicht der Behörde zufolge, dass der Bestand an solchen Fahrzeugen in zehn Jahren auf zwölf Millionen steigen könne.

Widerstand zu erwarten

Die Quoten könnten dem Papier zufolge in gewissen Grenzen variieren. So könnte der Anteil für 2025 niedriger liegen, wenn gleichzeitig das Ziel für 2030 entsprechend erhöht werde, ohne dass das Instrument an Wirkung einbüße. "Fahrzeughersteller müssten für ihre Flotte die Quoten erfüllen und könnten Verpflichtungen in einem gewissen Rahmen untereinander handeln. Werden die E-Quoten von Herstellern nicht eingehalten, würden erhebliche Strafzahlungen fällig", schreibt das Umweltbundesamt.

Die Behörde rechnet damit, dass die nationale Quote auf Widerstände stoßen wird. Daher müsse die Politik bei der Bevölkerung und bei den Unternehmen dafür werben. "Zudem muss deutlich werden, dass der notwendige Strukturwandel kein Risiko, sondern eine Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist", heißt es weiter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

mifritscher 19. Mär 2020 / Themenstart

Ach ja, fhelling: Du bist genauso eine lärmende Giftgaspumpe: O2 und Essen rein, CO2...

mifritscher 19. Mär 2020 / Themenstart

Dank der Neuregelung des A1 Führerscheins für B Führerscheininhaber (aka: B...

Netzweltler 19. Mär 2020 / Themenstart

Die Parteien kämpfen schon seit Jahrzehnten um die Macht in den Ballungszentren. Deshalb...

birdy 19. Mär 2020 / Themenstart

Wo ist denn dein Problem am Land? Strom hast du wohl. Und du wirst wohl kaum täglich...

KOTRET 18. Mär 2020 / Themenstart

Ich war letztens mal bei einem Hersteller und Betreiber für Biogasanlagen zu Gast, CNG...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht

Sonnenlicht spaltet Wasser: Ein Team von Helmholtz-Forschern bildet die Photosynthese technisch nach, um Wassesrtoff zu gewinnen.

Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht Video aufrufen
Starsky Robotics: Woran ein Startup für autonome Lkw gescheitert ist
Starsky Robotics
Woran ein Startup für autonome Lkw gescheitert ist

Der Gründer eines Startups für selbstfahrende Lkw hält die Technik noch lange nicht für praxistauglich.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Prioritäten Daimler setzt beim autonomen Fahren zuerst auf Lkw
  2. Autonomes Fahren AutoX und Fiat planen autonome Taxis in China
  3. Human Drive Autonomer Nissan Leaf fährt durch Großbritannien

IT-Chefs aus Indien: Mehr als nur ein Klischee
IT-Chefs aus Indien
Mehr als nur ein Klischee

In den Vorstandsetagen großer Tech-Unternehmen sind Inder allgegenwärtig. Der Stereotyp des IT-Experten aus Südasien prägt die US-Popkultur. Doch hinter dem Erfolg indischstämmiger Digitalunternehmer steckt viel mehr.
Ein Bericht von Jörg Wimalasena

  1. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  2. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  3. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden

Microsoft Teams im Alltag: Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten
Microsoft Teams im Alltag
Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten

Wir verwenden Microsofts Chat-Dienst Teams seit vielen Monaten in der Redaktion. Im Alltag zeigen sich so viele Probleme, dass es eigentlich eine Belohnung für alle geben müsste, die das Produkt verwenden.
Von Ingo Pakalski

  1. Adobe-Fontbibliothek Font-Sicherheitslücke in Windows ohne Fix
  2. Microsoft Trailer zeigt neues Design von Windows 10
  3. Unternehmens-Chat Microsoft verbessert Teams

    •  /