Umweltbonus: BMW und VW bauen alte Elektroautomodelle länger

VW baut den E-Golf bis Ende 2020, auch BMW hat die Produktion des i3 hochgefahren. Grund ist der Umweltbonus von knapp 10.000 Euro.

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Volkswagen E-Golf
Volkswagen E-Golf (Bild: Volkswagen)

Wegen der steigenden Nachfrage nach Elektroautos durch den Umweltbonus der Bundesregierung haben zwei deutsche Hersteller ihre Pläne geändert: Volkswagen baut den E-Golf für seine deutschen Kunden nun länger als geplant, BMW steigert die Produktion des i3.

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Laut einem Bericht der Automobilwoche setzte BMW die i3-Montage in seinem Werk in Leipzig auch in den Werksferien fort. So konnten rund 600 Autos zusätzlich gebaut werden. In Zukunft soll die Produktion ebenfalls leicht erhöht werden, ein BMW-Sprecher nannte einen täglichen Output von 125 bis 130 Stück, was etwa 10 Prozent mehr wären als bisher. Der i3 soll noch bis 2024 weiter gebaut werden. Das Fahrzeug wurde 2013 vorgestellt und seitdem mit besseren Akkus und weiteren Verbesserungen einer Modellpflege unterzogen.

Auch der E-Golf, der dem ID.3 weichen sollte, wird laut Automobilwoche bis Jahresende weiter gefertigt. Volkswagen wollte die Produktion in Dresden eigentlich im Juli 2020 auslaufen lassen. In Wolfsburg ist hingegen Schluss mit dem E-Golf. Volkswagen will dem Bericht bis Ende 2020 etwa 80 E-Golf pro Tag bauen.

Prämie wird stark nachgefragt

Die finanzielle Förderung zum Kauf von Elektroautos wurde im Juli 2020 genau 19.993 Mal beantragt - laut Bundeswirtschaftsministerium war das ein Rekord. Seit Jahresbeginn gibt es 69.606 Anträge, was einer Steigerung von 78,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

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Die Innovationsprämie trat am 8. Juli 2020 in Kraft und verdoppelt den staatlichen Anteil an der Förderung von E-Autos und Plug-in-Hybriden. Die Förderung gilt bis Ende 2021. Dazu muss das Auto nach dem 3. Juni 2020 zugelassen worden sein.

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