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Umstrukturierung: G5-Smartphone macht LG Probleme

Eigentlich sollte das G5-Smartphone für LG eine deutlich Besserung bringen. Aber diese blieb aus und das Unternehmen will mit einer Umstrukturierung gegensteuern.

Artikel veröffentlicht am ,
LGs G5 bleibt hinter den erwarteten Verkaufszahlen zurück.
LGs G5 bleibt hinter den erwarteten Verkaufszahlen zurück. (Bild: Josep Lago/AFP/Getty Images)

Das G5-Smartphone wird für LG zu einer Belastung: Eigentlich hatte LG darauf gesetzt, dass sich das modulare Smartphone gut verkauft und damit entsprechende Einnahmen erzeugt. Rund um das G5 sollte ein eigenes Ökosystem aus Modulen entstehen. Bisher ist dieser Plan nicht aufgegangen, aktuell bietet nur LG Module an und diese sind oft nur von geringem Nutzen. Trotz einer sehr guten technischen Ausstattung konnte sich das G5 wohl nicht gegen die Konkurrenz behaupten.

G5-Verkaufszahlen liegen unter den Erwartungen

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LG räumt ein, dass die vom "G5 erwarteten Verkaufszahlen nicht erreicht wurden", so wird das Unternehmen in einem Bericht der Korea Times zitiert. Aktuelle Verkaufszahlen zum G5 gab das Unternehmen nicht bekannt. Als Konsequenz daraus baut LG die Mobile-Abteilung des Unternehmens um. Dazu wurde eine neue Zwischenabteilung ins Leben gerufen, die sich Program Management Office (PMO) nennt.

Das PMO wird von Oh Hyung-hoon geleitet, der früher das Forschungslabor bei LG geleitet hat. Dabei ist er Cho Juno unterstellt, dem Leiter der Mobile-Sparte bei LG. Im PMO sollen Strategien für die Produktentwicklung, die Herstellung, die Marketingaktivitäten und den Verkauf entwickelt und umgesetzt werden.

Kim Hyung-jeong, Senior Vice President bei LG wurde zum Leiter der mobilen Forschungsabteilung ernannt. LG will sich stärker als bisher auf den Überseemarkt konzentrieren, also auch in Europa stärker als bisher aktiv sein. Bisher ist es noch immer oft so, dass Neuvorstellungen erst einmal in Korea erscheinen und dann erst mit einer zeitlichen Verzögerung in Europa verkauft werden.

Stärkere Konzentration auf europäischen Markt

Dabei passiert es, dass sich der Markt weiterentwickelt hat und ein zum Koreastart spannendes Gerät keine nennenswerten Besonderheiten mehr aufweist. Davon ist auch der Oberklassebereich nicht komplett ausgenommen, auch wenn die G-Smartphone-Reihe weltweit im gleichen Zeitraum auf den Markt gekommen ist.

Derzeit ist LG nach Gartner-Berechnungen der siebtgrößte Smartphone-Hersteller auf dem Weltmarkt. Der Marktanteil ist aber mit weniger als 4 Prozent ausgesprochen gering. Und die Zukunft sieht LG sogar als schwierig an, der Konzern erwartet einen verstärkten Preisdruck und sieht sich durch die zu erwartenden Oberklassesmartphones der Konkurrenz unter Druck gesetzt.



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robinx999 04. Jul 2016

Warum auch nicht, vor allem wenn es Leute gibt die nicht so versessen auf High End...

backdoor.trojan 04. Jul 2016

War mit meinem G2 auch sehr zufrieden damals. Ist leider durch herunterfallen kaputt...


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