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Actionkameras gefloppt: Gopro halbiert seinen Umsatz

Gopro muss im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von 47 Prozent verkraften. Nun setzt das Unternehmen auf das Weihnachtsgeschäft und seine seit langem angekündigte Drohne.
/ Andreas Donath
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Gopro verkauft viel zu wenige Kameras. (Bild: GoPro)
Gopro verkauft viel zu wenige Kameras. Bild: GoPro

Das zum 30. Juni 2016 abgeschlossene Geschäftsquartal des Actionkameraherstellers Gopro ist katastrophal verlaufen. Das Unternehmen musste einen Verlust von 91,8 Millionen US-Dollar hinnehmen. Im Vergleichsquartal des Vorjahrs konnte noch ein Gewinn von rund 35 Millionen US-Dollar ausgewiesen werden. Der Umsatz ging um etwa 47 Prozent auf 221 Millionen US-Dollar zurück. Gopro verkaufte in den drei Monaten nur noch rund 759.000 Kameras, während es im Vergleichsquartal noch etwa 1,6 Millionen Stück waren.

Nach Angaben des Gopro-Chefs Nicholas Woodman(öffnet im neuen Fenster) soll im traditionell starken Weihnachtsquartal wieder ein Gewinn ausgewiesen werden. Zum Weihnachtsgeschäft soll eine neue Gopro und die seit langem angekündigte Drohne erscheinen.

Anfang des Jahres musste das Produktsortiment des Actionkameraherstellers massiv verkleinert werden. Die Streichungen im Sortiment betrafen vor allem die günstigen Modelle. Seit April 2016 gibt es nur noch die Hero 4 Black, die Hero 4 Silver und die Hero 4 Session. Die Modelle Hero+ LCD, Hero+ sowie Hero wurden eingestellt.


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