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Fördert Bundesregierung die hohen Umbaukosten?

Billig ist ein solcher Umbau jedoch nicht. Die Elektrifizierung eines Sprinters kostet etwa 85.000 Euro, ein umgebauter Volkswagen Caravelle T5 mit neun Sitzplätzen 110.000 Euro. Netto. Damit kostet die Umrüstung etwa doppelt so viel wie der Bus neu beim Händler. Mit Skaleneffekten rechnet Orten derzeit nicht. "Bis es ein Angebot serienreifer E-Nutzfahrzeuge auf dem Markt gibt, wird es unserer Meinung nach noch viele Jahre dauern, obwohl immer mehr Markenartikler zeitnahe nachhaltige emissionsfreie Auslieferung Ihrer Ware einfordern", sagt der Geschäftsführer.

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Kein Wunder, dass die Bundesregierung den Kommunen beim Wechsel zur Elektromobilität finanziell unter die Arme greifen und beispielsweise die Mehrkosten für Elektrobusse zu 80 Prozent übernehmen will. Nach Angaben von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will die Regierung künftig die Umstellung von Fahrzeugflotten in den Städten intensiver fördern. Nach der Förderrichtlinie Elektromobilität vom Juni 2015 können lediglich 40 Prozent der Mehrkosten bei der "Beschaffung von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb gegenüber von Fahrzeugen der gleichen Kategorie mit konventionellem Antrieb" finanziert werden.

Größere Montagehalle im Bau

Ob und wie künftig die Umrüstung von Dieselfahrzeugen gefördert werden kann, konnte das Umweltministerium auf Anfrage von Golem.de noch nicht sagen. "Die Details zu Förderung von Fahrzeugflotten kommunaler Fuhrparke werden gerade noch erörtert", teilte ein Sprecher mit. Voraussichtlich bis zum Ende des Jahres sollten die Modalitäten für das Förderprogramm Erneuerbar mobil feststehen.

Orten stellt sich zumindest schon auf eine größere Nachfrage ein. Man habe bereits einen großen Auftrag für die Umrüstung von mehr als 20 Transportern eines Lebensmittellogistikers und seit 2017 eine erheblich wachsende Anzahl an qualitativen Anfragen, teilt das Unternehmen mit. Deshalb werde im Frühjahr 2018 eine neue Fertigungshalle im Industriegebiet Wittlich in Betrieb genommen und die Zahl der Mitarbeiter erhöht. Zudem sollen auch Lkw mit einem größeren Gewicht als 7,5 Tonnen umgerüstet werden.

Pin wartet Wintereinsatz ab

Die Umrüstung der Pin-Transporter in Berlin ging übrigens von der Luxusmarke Gucci aus. Ob die Pin AG ihren Fuhrpark ausweitet, will das Unternehmen aber erst nach dem kommenden Winter entscheiden. Bis auf ein paar kleinere Startschwierigkeiten laufe das Fahrzeug aktuell fehlerfrei und problemlos, sagt Firmensprecher Peter Kaiser. Allerdings müsse sich im Winter zeigen, wie sich die Nutzung der Heizung und das Vorwärmen der Batterien auf die Reichweite auswirke.

Anschließend könne über eine mögliche Erweiterung der Elektro-Sprinter-Flotte nachgedacht werden. "Der Bedarf ist nicht nur im Hinblick auf unser eigenes Leitbild in Sachen Umweltschutz vorhanden, auch bei immer mehr Kunden rückt das Umweltbewusstsein in Sachen Logistik in den Vordergrund", sagt Kaiser. Es wäre sicherlich nicht im Interesse der Verbraucher, wenn es bei Dieselfahrverboten nur noch Gucci-Handtaschen zu kaufen gäbe.

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Trollversteher 14. Dez 2017

Oh, die böse Lobby will das nicht - und die Lobby hält dann wohl auch die Kunden davon...

montagen2002 14. Dez 2017

Postautos mit Elektroantrieb gab es schon in den 20-er Jahren

montagen2002 14. Dez 2017

Seit wann ist der Sprinter ein "LKW"? Weder von der Tonnage her noch von der Motor...

DaChicken 08. Dez 2017

Abgesehen von der Optik erwecken die keinen soliden Eindruck...

matzems 03. Dez 2017

Sicher im Einzelfall für Bastler interessant bei einem guten erhaltenem lkw mit...


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