Abo
  • Services:

Umkehr: Google stellt CalDAV-API doch nicht ein

Google wird das CalDAV-API doch nicht einstellen und rückt damit von seinem Plan ab, der im März 2013 bekanntgegeben wurde. Außerdem wurde das CardDAV-API erstmals für Entwickler zugänglich gemacht, damit außer auf den Google Kalender auch auf die Gmail-Kontakte zugegriffen werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Google veröffentlicht CardDAV-API.
Google veröffentlicht CardDAV-API. (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Google hat erstmals das CardDAV-API für die Allgemeinheit zugänglich gemacht. Entwickler können Applikationen entwickeln, die über dieses API auf die Kontaktdaten von Googles Gmail zugreifen können.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. DESIGNA Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel

Als weitere Neuerung hat Google bekanntgegeben, dass das CalDAV-API doch nicht eingestellt wird. Mitte März 2013 hatte Google verkündet, das CalDAV-API am 16. September 2013 einstellen zu wollen. Google ging davon aus, dass das CalDAV-API nur von wenigen Entwicklern genutzt werde und hatte sich daher zu dem Schritt entschieden, wie der zuständige Mitarbeiter von Google nun erklärte.

Nachdem Google die Einstellung des CalDAV-APIs bekanntgegeben hatte, erhielt Google nach eigener Aussage Rückmeldungen von vielen Entwicklern, die das CalDAV-API nutzen. Daher hat sich Google nun entschieden, den Schritt rückgängig zu machen, was in der Vergangenheit die Ausnahme war. Meist blieb Google bisher dabei, wenn das Aus von Diensten bekanntgegeben wurde.

So ist es etwa mit der Einstellung des Google Readers, die ebenfalls im März 2013 verkündet wurde. Am 1. Juli 2013 wird Google Reader eingestellt und die Clients werden nicht mehr funktionieren, wenn sie auf den Google-Dienst setzen, was bei vielen Feed-Readern der Fall ist. Kürzlich hatte Feedly bekanntgegeben, dass die Clients gReader, Newsify, Nextgen Reader, Press und Reeder in Kürze eine direkte Anbindung an Feedly erhalten sollen, um den Nutzern dieser Apps einen nahtlosen Übergang bieten zu können. Entwickler weiterer Clients arbeiten derzeit an einer Feedly-Anbindung. Auch Digg will einen Nachfolger zum Google Reader anbieten, hat bisher aber noch keine Angaben dazu gemacht, welche Apps das unterstützen werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Caseking kaufen
  2. 105,85€ + Versand
  3. und 50€-Steam-Guthaben erhalten

bitfire 01. Apr 2014

Wir haben Seite Ende 2013 die erste professionelle Open-Source(!)-App entwickelt die...

gollumm 07. Jun 2013

Nur, dass es bei CalDAV bestimmt nicht zutrifft und bei gReader ist es wohl eher so...

TTX 06. Jun 2013

Achso? Na CalDav abstellen wäre aber eine verdammt Dumme Aktion für Google :o

Thaodan 06. Jun 2013

Kt.

crazy_crank 06. Jun 2013

bleibt er ja, zumindest voresrst ;)


Folgen Sie uns
       


Xbox Adaptive Controller (Herstellervideo)

Der adaptive Controller von Microsoft hilft Menschen mit Behinderung beim Spielen.

Xbox Adaptive Controller (Herstellervideo) Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
    Black-Hoodie-Training
    "Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

    Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
    Von Hauke Gierow

    1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
    2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

      •  /