• IT-Karriere:
  • Services:

Umhängekamera: Automatik-Aufnahme des eigenen Lebens

Der Autographer ist eine kleine Kamera zum Umhängen, die immer dann ein Foto macht, wenn sich etwas in ihrem Sichtfeld ändert. Der Hersteller verspricht, dass damit alle wichtigen Ereignisse ohne weiteres Zutun aus der Ich-Perspektive auf die Speicherkarte kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Autographer
Autographer (Bild: OMG Life)

Mit dem Autographer hat der britische Hersteller OMG Life eine Kamera vorgestellt, die gar keinen Auslöser besitzt. Mit ihren Sensoren entscheidet sie selbst, ob es sich lohnt, ein Bild zu machen.

  • Autographer (Bild: OMG Life)
  • Bilder des Autographers (Bildmontage: OMG Life)
  • Autographer (Bild: OMG Life)
  • Autographer (Bild: OMG Life)
  • Autographer (Bild: OMG Life)
Autographer (Bild: OMG Life)
Stellenmarkt
  1. Luitpoldhütte GmbH, Amberg
  2. über duerenhoff GmbH, Karlsruhe

Neben einem Beschleunigungssensor und einer Bewegungserkennung sind auch ein Thermometer und ein Kompass sowie GPS eingebaut. Damit erkennt die Kamera, wo sie sich befindet, ob sie sich oder etwas vor ihrem Objektiv bewegt und in welche Richtung sie zeigt. Die Daten werden ausgewertet und danach entscheidet die Kameraelektronik, ob ein Foto aufgenommen wird oder nicht. Abschalten kann man die Kamera temporär, indem der Objektivdeckel geschlossen wird. Wer will, kann auch die Bildrate pro Stunde einstellen oder eine Aufnahmesequenz manuell initiieren.

Dank der mit 5 Megapixel sehr geringen Auflösung passen auf die Kamera, die eher an einen USB-Stick erinnert, auf die 8 GByte internen Speicher rund 28.000 Bilder. Täglich werden pro Akkuladung von 10 Stunden im Schnitt etwa 2.000 Fotos gemacht, weshalb das Datenmaterial von etwa eineinhalb Wochen auf die Kamera passt. Die Bilder können dank Bluetooth direkt vom iOS-Smartphone gelesen und weitergegeben oder verarbeitet werden. Mit der Desktopsoftware für Windows und Mac OS X können auch Kurzfilme aus den Einzelbildern und GIF-Animationen erzeugt werden. Eine Android-App ist in Vorbereitung.

Der Autographer ist mit einer Weitwinkeloptik mit einem Blickwinkel von 136 Grad ausgerüstet. Dadurch entstehen recht verzerrte Bilder, die aber auch im Nahbereich viel von der Umgebung zeigen. Der Autographer misst 37,4 x 90 x 22,93 mm und wiegt 58 Gramm. Die Kamera wird mit einem Clip an der Kleidung befestigt oder kann mit einem Band am Hals getragen werden. Das Gerät kostet rund 400 Britische Pfund, was etwa 460 Euro entspricht. Sie soll ab sofort über die Website von Autographer bestellbar sein und wird auch nach Deutschland verkauft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X 469€)
  2. (u. a. XFX Radeon RX 6800 QICK319 BLACK Gaming 16GB für 949€)

linux-macht... 01. Aug 2013

Mal zwei Fragen: Um technopob zu sein, muss man da sich eher mit den technischen...

Malocchio 01. Aug 2013

Leider ist so ein Laser wie in Tron noch nicht erfunden worden.

Malocchio 01. Aug 2013

Glass für Arme? Naja, bei dem Preis. Und automatisch analysiert werden die Bilder und...

h4z4rd 01. Aug 2013

Es gibt Filter die IR-Licht herausfiltern, dann bringt dir das ganze schon wieder nichts...

Realist_X 01. Aug 2013

+1


Folgen Sie uns
       


Honda E Probe gefahren

Der Honda E ist ein Elektro-Kleinwagen, dessen Design an alte Honda-Modelle aus den 1970er Jahren erinnert.

Honda E Probe gefahren Video aufrufen
The Legend of Zelda: Das Vorbild für alle Action-Adventures
The Legend of Zelda
Das Vorbild für alle Action-Adventures

The Legend of Zelda von 1986 hat das Genre geprägt. Wir haben den 8-Bit-Klassiker erneut gespielt - und waren hin- und hergerissen.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Wissen für ITler: 11 tolle Tech-Podcasts
    Wissen für ITler
    11 tolle Tech-Podcasts

    Die Menge an Tech-Podcasts ist schier unüberschaubar. Wir haben ein paar Empfehlungen, die die Zeit wert sind.
    Von Dennis Kogel


      AfD und Elektroautos: Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!
      AfD und Elektroautos
      "Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!"

      Der AfD-Abgeordnete Marc Bernhard hat im Bundestag gegen die Elektromobilität gewettert. In seiner Rede war kein einziger Satz richtig.
      Eine Analyse von Friedhelm Greis

      1. Nach Börsengang Lucid plant Konkurrenz für Teslas Model 3
      2. Econelo M1 Netto verkauft Elektro-Kabinenroller für 5.800 Euro
      3. Laden von E-Autos Spitzentreffen zu möglichen Engpässen im Stromnetz

        •  /