Umgefahren: Telekom-Ausfall nach Autounfall an Kabelverzweiger

Ein Smart hat in Berlin-Neukölln einen Kabelverzweiger der Telekom umgefahren: Internet, Telefonie und IP-TV sind gestört. An der Lösung wird auch am Folgetag noch gearbeitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Arbeiten am Netz der Telekom - an einem anderen Ort
Arbeiten am Netz der Telekom - an einem anderen Ort (Bild: Deutsche Telekom)

Im Berliner Bezirk Neukölln ist ein Auto in einen Kabelverzweiger der Deutschen Telekom gefahren. Das hat Golem.de von Anwohnern erfahren. Demnach ist ein Wagen der Marke Smart mit dem grauen Kasten kollidiert.

Telekom-Sprecher Klaus vom Hofe hat Golem.de die Informationen bestätigt. "In der Tat wurde einer unserer Kabelverzweiger bei einem Verkehrsunfall stark beschädigt. Die Folge: Internet, Telefon und TV sind gestört. Unsere Techniker haben die Entstörung eingeleitet. Das Ende dieser Arbeiten ist derzeit noch offen. Bis dahin bitten wir alle betroffenen Kunden um Verständnis."

Kabelverzweiger bei Verkehrsunfall stark beschädigt

Die Telekom sei dabei auch Geschädigter, da sie die Schadensursache nicht zu vertreten habe. Zum Umfang der Störung liegen der Telekom laut Hofe "zurzeit keine Zahlen vor".

Laut Angaben der Plattform Allestörungen.de hat die Telekom seit Dienstag 8:18 Uhr eine Störung.

Nachtrag vom 30. März 2016, 10:57 Uhr

Die Störung konnte noch nicht behoben werden. "Unsere Techniker arbeiten mit größtmöglichem Einsatz an der Entstörung. Bis dahin bitten wir die betroffenen Kunden weiterhin um Verständnis und Geduld für die in der Tat sehr missliche Situation", sagte Klaus vom Hofe Golem.de.

Unfälle wie dieser kommen häufiger vor - durch die meist unmittelbare Nähe zum Straßenverkehr der grauen Kästen. Von dem Ausfall in Berlin-Neukölln sind nur 20 Telekom-Kunden betroffen. Der Festnetzbetreiber hat bundesweit rund 330.000 Kabelverzweiger aufgestellt.

Auch drei Tage nach dem Unfall ist das Problem noch nicht behoben: Am 31. März 2016 wird das beschädigte Funktionsgehäuse durch ein mobiles ersetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Mett 02. Apr 2016

Die Sockel haben Sollbruchstellen für solche Fälle.

Mett 02. Apr 2016

Geht ja auch schneller, so 4 Leitungen wieder zu verbinden und provisorisch ne...

Mett 02. Apr 2016

Es werden nicht maximal 400 Haushalte angeschlossen, es werden maximal knapp 400...

neocron 31. Mär 2016

was fragst du mich bitte? frag golem!? rechts steht die Email, mit der dicken...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
T-1000
Roboter aus Metall kann sich verflüssigen

Ein Team aus den USA und China hat einen Roboter entwickelt, der seinen Aggregatzustand von fest zu flüssig und zurück ändern kann.

T-1000: Roboter aus Metall kann sich verflüssigen
Artikel
  1. Apple: MacBook Pro braucht wegen Lieferproblemen nur kleine Kühler
    Apple
    MacBook Pro braucht wegen Lieferproblemen nur kleine Kühler

    In den neuen MacBook Pro mit M2 Pro und M2 Max sitzen kleinere Kühlkörper. Der Grund sind Probleme in der Lieferkette.

  2. Trotz Exportverbot: Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware
    Trotz Exportverbot
    Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware

    An Chinas wichtigstes Kernforschungszentrum darf seit 25 Jahren keine US-Hardware geliefert werden. Dennoch nutzt es halbwegs aktuelle Xeons und GPUs.

  3. Virtualisieren mit Windows, Teil 3: Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V
    Virtualisieren mit Windows, Teil 3
    Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V

    Hyper-V ist ein Hypervisor, um VMs effizient verwalten zu können. Trotz einiger weniger Schwächen ist es eine gute Virtualisierungssoftware, wir stellen sie in drei Teilen vor. Im letzten geht es um Betrieb und Pflege der VMs.
    Eine Anleitung von Holger Voges

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PCGH Cyber Week - Rabatte bis 50% • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • MindStar-Tiefstpreise: MSI RTX 4090 1.982€, Sapphire RX 7900 XT 939€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% • XFX Radeon RX 7900 XTX 1.199€ • Kingston 2TB 112,90€ • Nanoleaf bis -25% [Werbung]
    •  /