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Umgebauter Hiace-Van: Kleinbus bekommt stärkere Lüftung gegen Corona

Der umgebaute Toyota-Hiace-Van soll den Innenraum stark belüften, damit die Aerosolbelastung reduziert wird, während Ford auf Hitze setzt.
/ Andreas Donath
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Der Toyota Hiace mit Speziallüftung (Bild: Monet)
Der Toyota Hiace mit Speziallüftung Bild: Monet

Monet ist ein Mobilitäts-Joint-Venture von Softbank Corp. und Toyota, die ein Interesse daran haben, dass wieder Passagiere in ihren Kleinbussen fahren. Damit die typischen Übertragungswege von Corona nicht möglich sind, wird der Luftstrom im Innern deutlich erhöht(öffnet im neuen Fenster), heißt es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster).

Der angepasste Toyota Hiace saugt Außenluft an und lässt sie durch den Innenraum zirkulieren, der mit Vorhängen zur Begrenzung der Virusübertragung ausgestattet ist. Im Fahrzeug finden acht Passagiere Platz. Die Sitze sind mit Kunststofffolien überzogen, die sich leichter desinfizieren lassen.

Monet will eigentlich autonom fahrende Transporter entwickeln, doch der jetzt vorgestellte Hiace verfügt nicht über diese Technik.

Ford macht es dem Virus zu heiß

Ford hingegen hat für seine Fahrzeuge mit einem Software-Update für eine ganz andere Anti-Corona-Maßnahme gesorgt. Nach dem Update kann der Auto-Innenraum auf 56 Grad Celsius erhitzt werden. Die Maßnahme ist nur für Einsatzfahrzeuge der Polizei gedacht und soll das Virus neutralisieren. Die Softwarelösung wurde für alle Police-Interceptor-Utility-Fahrzeuge in den USA und Kanada sowie in anderen Ländern auf der ganzen Welt entwickelt, die zwischen 2013 und 2019 gebaut wurden. Das Software-Update wird über die Werkstätten eingespielt. Während der 15-minütigen Brutphase darf sich niemand im Auto befinden.


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