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Umfrage: Viele wollen weg von DVB-T2

Über 14 Prozent wollen weg vom terrestrischen Fernsehen mit DVB-T2, 35,1 Prozent sind unschlüssig, ob sie wechseln werden. Doch es gibt auch Wechselwillige, die weg vom Satelliten, TV-Kabel oder IPTV wollen und hin zu DVB-T2.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Studie der Gfu zur Nutzung von DVB-T2
Studie der Gfu zur Nutzung von DVB-T2 (Bild: Gfu)

Zahlreiche aktuelle Nutzer des terrestrischen Fernsehsignals DVB-T2 HD könnten einer Umfrage zufolge wechseln, wenn der Empfang privater Sender ab Juli kostenpflichtig wird. Über 14 Prozent hätten sich bereits für einen Wechsel auf andere Empfangswege entschieden, ergab eine Befragung von 2.000 Haushalten in Deutschland, die der Branchenverband Gfu am 19. Juni veröffentlicht hat. 35,1 Prozent der Befragten seien unschlüssig, ob sie wechseln werden.

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Laut der Umfrage wollen 7,8 Prozent der Befragten zum Kabelfernsehen wechseln, 3,9 Prozent zum Satellitenfernsehen und 2,6 Prozent zum IP-TV. Doch rund jeder Zweite wolle dabeibleiben. Die Zahlen zeigten, dass die Zuschauer durchaus bereit seien, für bessere Bildqualität einen Mehrpreis zu akzeptieren, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der Gfu.

Studienteilnehmer, die ihre TV-Signale entweder vom Satelliten, über das Kabel oder als IPTV beziehen, haben ebenfalls Wechselabsichten: Knapp fünf Prozent gaben an, konkret einen Wechsel zu DVB-T2 HD zu planen. Weitere knapp 19 Prozent ziehen einen Wechsel zu DVB-T2 HD in Betracht, haben sich aber noch nicht entschieden. Hochgerechnet auf die Fernsehhaushalte in Deutschland ergibt dies ein Potenzial von knapp 1,9 Millionen Haushalten, die sich für DVB-T2 HD entschieden haben oder eventuell noch entscheiden werden.

DVB-T2 mit 3,4 Millionen Haushalten

Insgesamt gibt es in Deutschland 3,4 Millionen Haushalte, die das TV-Signal terrestrisch empfangen, mehr als die Hälfte jedoch an ihrem Zweit- oder Drittgerät.

Freenet hatte im April bereits rund 160.000 zahlende Kunden für sein DVB-T2-Angebot Freenet TV. Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 rechnet der Anbieter mit einer Zunahme der Kundenzahl für das Angebot der Privatsender auf rund 500.000 und bis zum Jahresende 2017 mit einem Anstieg auf über 800.000 Abonnenten.

In Deutschland läuft DVB-T2 mit dem Codierungsverfahren HEVC (H.265) und bietet eine Bildauflösung von 1080p. Nach der dreimonatigen Gratisphase wird für die privaten Sender ein monatliches Entgelt von 5,75 Euro für Freenet TV berechnet. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten ihre gebührenfinanzierten Programme auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD unverschlüsselt an.



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/mecki78 23. Jun 2017

Findest du? Fernsehen ist passiv, das prasselt nur auf dich ein. Das einzige was du...

Teebecher 22. Jun 2017

Wer so Randgruppenkram sehen will, soll halt extra dafür bezahlen. Niemand, der bei...

Bosancero 22. Jun 2017

Sehe ich auch so und schaue schon lange nicht Propa TV

Trollifutz 21. Jun 2017

https://www.youtube.com/watch?v=OKZD2AsBtCY

Trollifutz 21. Jun 2017

Menschen die den Rotz gucken müssen sollen auch dafür blechen müssen. Am besten das...


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