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Umfrage: Onlinehandel könnte ohne kostenlose Rücksendung einbrechen

Ab Juni haben Onlinehändler das Recht, bei Rücksendungen Portogebühren zu erheben. Viele Onlinekäufer wollen dann Händler suchen, die weiter die kostenlose Rückgabe erlauben, oder wieder in Läden einkaufen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Umfrage: Onlinehandel könnte ohne kostenlose Rücksendung einbrechen
(Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Neue Regeln zur Rücksendung online bestellter Waren könnten laut einer Ipsos-Umfrage einen Rückgang beim Internethandel bewirken. Wenn sie ab Mitte Juni bei Nichtgefallen die Rücksendung von Artikeln selbst bezahlen müssten, würden 42 Prozent der Befragten öfter in Ladengeschäften einkaufen. Nach der von den zwei Vergleichsportalen Deals.com und Guenstiger.de in Auftrag gegebenen Erhebung wollen 38 Prozent gezielt nach Online-Shops suchen, die weiter alle Rücksendekosten übernehmen.

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Für über die Hälfte der Deutschen macht die Möglichkeit zum kostenlosen Rückversand Online-Shopping überhaupt erst attraktiv (54 Prozent). Frauen senden Waren vorrangig zurück, wenn sie nicht passen oder ihnen nicht gefallen. Männer nutzen dies vor allem, wenn das Bestellte beschädigt ist oder nicht der versprochenen Qualität entspricht. Artikel aus der Modebranche und der Textilindustrie werden besonders häufig umgetauscht oder zurückgegeben: Neun von zehn Kunden, die vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht haben, schickten Bekleidung zurück.

Einem Branchenverband zufolge werden jedoch die meisten der Internet-Versender nichts ändern. "Ich glaube, dass die meisten unserer Mitgliedsunternehmen reguläre Retouren weiterhin kostenfrei anbieten werden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (Bevh), Christoph Wenk-Fischer, der Wirtschaftswoche.

Ab Juni haben Onlinehändler das Recht, bei Rücksendungen Portogebühren zu erheben. Retouren im normalen Rahmen seien Teil des Geschäftsmodells im E-Commerce, meinte Wenk-Fischer. Es sei aber gut, dass Händler ab Juni ein Instrument hätten, um in Ausnahmefällen Grenzen zu setzen.

Rücksendungen kosten Onlinehändler zwischen 10 und 20 Euro. Eine frühere Studie zeigte, dass vier von zehn Kunden bei der Bestellung eine Rücksendung schon einkalkulieren. Bis zu 30 Prozent der Artikel gehen zurück. Zehn Prozent der Retouren können nicht mehr verwendet werden.

In einer Bitkom-Umfrage gab gut jeder dritte Online-Shopper (36 Prozent) an, zumindest ab und zu ohne Kaufabsicht im Internet zu bestellen. Besonders verbreitet ist dies bei Verbrauchern zwischen 30 und 49 Jahren.



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HerrMannelig 27. Mai 2014

für die Rücksendung fallen keine Extrakosten im Sinne von "musst du selbst zahlen" oder...

ichbinsmalwieder 22. Mai 2014

Falsch. Das entscheidet der Käufer, nicht der Verkäufer: "Dem Käufer stehen dabei zwei...

HerrMannelig 21. Mai 2014

ich glaube du verwechselst soziale Marktwirtschaft mit Planwirtschaft oder...

wasabi 21. Mai 2014

Ich hab bisher nur einmal Schuhe online bestellt - aber auch nur, weil ich das gleiche...

DY 21. Mai 2014

würden - würden - und dann doch bei Amazon einkaufen. Die bekommen nämlich von den...


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