Abo
  • Services:

Umfrage: Nutzer wollen schnelleres Internet zum günstigen Preis

Der Internet-Ausbau ist für viele Menschen sehr wichtig. Doch sie wollen Gigabit-Zugänge zu einem Preis von nur 14 Euro zusätzlich im Monat.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom im Berliner Speckgürtel
Netzausbau der Telekom im Berliner Speckgürtel (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Nutzer in Deutschland wollen höhere Datenübertragungsraten. Das ist das Ergebnis einer nach den Angaben repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des IT-Branchenverbands unter 999 Haushalten mit Internetanschluss. Aktuell wünschen sich sechs von zehn Haushalten (62 Prozent) schnellere Downloads, 37 Prozent wollen schnellere Uploads und jeder dritte Haushalt (34 Prozent) wünscht sich, unabhängig von der Personenzahl im Haushalt uneingeschränkt im Internet surfen zu können.

Stellenmarkt
  1. Fachhochschule Südwestfalen, Meschede bei Dortmund
  2. UnternehmerTUM GmbH, Garching bei München

Wer Internet im Haus hat, gibt dafür derzeit im Durchschnitt 34 Euro pro Monat aus. Damit sind häufig die Kosten für Telefonie mit abgedeckt.

Zwei Drittel der Haushalte mit Internetanschluss (66 Prozent) geben an, dass sich die Verfügbarkeit von schnellem Internet bei ihnen in den vergangen fünf Jahren verbessert habe. Parallel wollen 77 Prozent Gigabit für alle bis 2025 und volle 91 Prozent fordern die Bundesregierung auf, den Breitbandausbau mit hoher Priorität voranzutreiben.

Zahlungsbereitschaft gering

Die Bereitschaft der Verbraucher, für eine höhere Datenrate auch mehr zu zahlen, ist jedoch gering. 42 Prozent der befragten Haushalte sagen, dass sie für Gigabit keinen Cent zusätzlich ausgeben würden. Weitere 18 Prozent geben an, monatlich maximal 10 Euro mehr zahlen zu wollen. Nur 12 Prozent wären bereit, mehr als 20 Euro zusätzlich aufzuwenden. Die maximale Zahlungsbereitschaft liegt bei bis zu 60 Euro pro Monat, mehr wollen auch Selbständige und Freiberufler für Gigabit nicht ausgeben.

Dabei ist die Zahlungsbereitschaft der Haushalte in den derzeit weniger gut versorgten ländlichen Regionen nicht höher als in den bereits gut ausgebauten Großstädten. Im Durchschnitt ist ein Gigabitanschluss den deutschen Haushalten aktuell 14 Euro zusätzlich im Monat wert. In ländlichen Regionen sollten laut Umfrage dafür staatliche Fördermittel bereitgestellt werden. Das sagen 88 Prozent der Befragten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469€ + Versand
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. bei Alternate.de
  4. bei Alternate kaufen

OmranShilunte 16. Mai 2018 / Themenstart

das ist keine frage des glaubens. aktuelle anschlüsse für privathaushalte der fünf gro...

Yash 15. Mai 2018 / Themenstart

Ich kapier die Gegenmeinung von manchen Leuten nicht, dass Breitbandinternet purer Luxus...

Yash 15. Mai 2018 / Themenstart

Von Golflplätzen und Yachthäfen hängt nicht die Zukunft das Landes ab. Vom...

Yash 15. Mai 2018 / Themenstart

Ich war vor ein paar Tagen ein Haus anschauen, da hätte ich so tief in die Tasche...

Dwalinn 14. Mai 2018 / Themenstart

Wasser und Aromen sind günstig aber nicht kostenlos.... zudem ist das herstellen hier...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Quo vadis, deutsche Spielebranche - Livestream

Wir diskutieren über Richtlinien für gewalthaltige Spiele, Battle-Royale-Trends, Politik in Games und Zuschauerfragen finden ebenfalls ihren Platz.

Quo vadis, deutsche Spielebranche - Livestream Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
Projektoren im Vergleichstest
4K-Beamer für unter 2K Euro

Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
Ein Test von Martin Wolf

  1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
  2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
  3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /