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Umfrage: Nutzer nehmen Abschied von privaten Mails

Der Abgesang auf die E-Mail scheint noch etwas verfrüht: Zwar spielt sie bei privater Kommunikation immer weniger eine Rolle, doch einer Umfrage zufolge erwarten Verbraucher eine zunehmende Nutzung im Beruf.

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Nutzer wollen immer weniger private E-Mails schreiben.
Nutzer wollen immer weniger private E-Mails schreiben. (Bild: Nicholas Kamm/AFP/Getty Images)

Die Mehrheit der Nutzer in Deutschland rechnet nicht mit einem Ende der E-Mail-Kommunikation in den nächsten Jahrzehnten. Wie aus einer Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom hervorgeht, erwartet nur ein gutes Drittel der befragten Verbraucher ein Aus der E-Mail in den nächsten 15 Jahren. Mails könnten nach Ansicht der Befragten jedoch immer weniger für private Kommunikation genutzt werden. "Die Zukunft der E-Mails liegt eher in der beruflichen Nutzung", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder am Montag in Berlin.

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Der Umfrage zufolge erwarten 42 Prozent der befragten E-Mail-Nutzer, dass sie in zehn Jahren E-Mails für den Kontakt zu Freunden und Bekannten kaum noch nutzen werden. Jedoch glauben nur 26 Prozent, dass sie in zehn Jahren insgesamt deutlich weniger E-Mails versenden als heute. Derzeit verschickt nur rund jeder fünfte Internet-Nutzer (22 Prozent) über 14 Jahren täglich private E-Mails. Dass die E-Mail für den persönlichen Austausch unter Jugendlichen inzwischen völlig unbedeutend ist, hat eine Umfrage zuletzt bestätigt: Nur noch sieben Prozent halten sie demnach für ein wichtiges Kommunikationsmittel. Damit liegt die E-Mail nur knapp vor Briefen auf Papier, die drei Prozent der 10- bis 18-Jährigen nutzen. Auch Bitkom geht davon aus, dass private E-Mails künftig noch mehr durch internetbasierte Messaging-Dienste wie Whatsapp, iMessage oder soziale Medien ersetzt werden.

Berufliche Nutzung hat zugenommen

Einer weiteren Umfrage zufolge hat sich das Mail-Aufkommen bei Berufstätigen in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Während 2011 rund elf E-Mails im Durchschnitt täglich eingegangen seien (ohne Spam), seien es in diesem Jahr bereits 18 gewesen. Jeder zehnte Berufstätige, der dienstlich E-Mails nutze, erhalte täglich sogar 40 oder mehr Nachrichten. "Die E-Mail ist aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Das Mail-Aufkommen hat sich in den vergangenen Jahren erhöht, obwohl sich viele Unternehmen Gedanken über die zunehmende Belastung der Beschäftigten machen und versuchen, die Anzahl der E-Mails zu reduzieren", sagt Rohleder.

Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung durchgeführt hat. Dabei wurden im Juli 2014 1.008 Personen ab 14 Jahren befragt, darunter 789 Internet-Nutzer. Die Angaben zur beruflichen Nutzung basieren auf einer repräsentativen Umfrage, bei der im Mai/Juni 2014 1.006 Personen ab 14 Jahren befragt wurden, darunter 620 Berufstätige.

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matok 14. Okt 2014

Eben. Email hat den großen Vorteil, dass es ein offener Standard ist, der dazu auch noch...

Gokux 14. Okt 2014

.. da sie momentan die einzige Kommunikationsmöglichkeit zwischen Systemen und Mensch...

KritikerKritiker 14. Okt 2014

Erstens: man muss Zusatzsoftware installieren die nicht sonderlich leicht einzurichten...

Neuro-Chef 13. Okt 2014

So ein Quark, als nächstes dann verpflichtende PM über verschiedene Foren hinweg? :D lol..

tibrob 13. Okt 2014

Eine seriöse Firma wird wohl ausschließlich per Email/Post usw. kommunizieren und auf...


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