Umfrage: Jugendlichen ist das Smartphone wichtiger als Sex

Eine Woche ohne Handy ist für die meisten Jugendlichen unvorstellbar: Bei einer Befragung(öffnet im neuen Fenster) unter 14- bis 19-Jährigen haben fast zwei Drittel angegeben, dass sie lieber auf das Fernsehen verzichten würden als eine Woche auf ihr Smartphone. Für die Studie hat das Forsa-Institut 600 jugendliche Handybesitzer befragt. Die Umfrage ist von der Telekom-Tochter Congstar(öffnet im neuen Fenster) in Auftrag gegeben worden.
Sogar das Liebesleben ist vielen Befragten weniger wichtig als ihr Telefon: 60 Prozent wollen lieber auf Sex als auf ihr Handy oder Smartphone verzichten – unter den befragten Frauen waren es laut Studie sogar 70 Prozent.
Freizeitaktivitäten planen
Die befragten Jugendlichen telefonieren mit bis zu zehn Personen pro Tag. Die eigene Clique sei der Dreh- und Angelpunkt im Leben junger Leute, so die Studie. Handy und Smartphone würden am häufigsten genutzt, um ständig in Kontakt zu bleiben. Dabei gehe es für 83 Prozent der jugendlichen Handybesitzer darum, gemeinsame Unternehmungen wie den Besuch von Partys, Veranstaltungen, Konzerten oder Discos zu planen.
Die Studie ergab, dass jeder zweite jugendliche Handybesitzer pro Tag mit bis zu drei Personen Kontakt aufnimmt, jeder dritte Jugendliche immerhin mit bis zu sechs Personen pro Tag. Dabei sind Handyanrufe und SMS die beliebtesten digitalen Kommunikationsformen. Über 60 Prozent der Befragten rufen ihre Freunde direkt mit dem Handy an oder schreiben ihnen eine SMS, wenn sie ihnen etwas Wichtiges mitteilen müssen. Ganze 36 Prozent chatten mit ihren Freunden via Smartphone und nur 18 Prozent schreiben E-Mails.
Anrufe und SMS am beliebtesten
Congstar hatte die Studie in Auftrag gegeben, um das mobile Nutzerverhalten von Jugendlichen zu untersuchen. Dabei hat die Umfrage auch ergeben, dass den Jugendlichen eine schnelle mobile Internetverbindung wichtig ist. 53 Prozent der Befragten wollten sich unterwegs über soziale Netzwerke wie Facebook austauschen. Nach wie vor sind demnach allerdings Anrufe und SMS die beliebtesten digitalen Kommunikationsformen der Jugendlichen.



