Umfrage: Jeder Zweite würde für Facebook und Google zahlen

Statt mit ihren Daten würde rund die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland für die Dienste von Facebook und Google mit Geld bezahlen.

Artikel veröffentlicht am ,
Viele würden lieber Geld bezahlen, statt beobachtet zu werden.
Viele würden lieber Geld bezahlen, statt beobachtet zu werden. (Bild: Gerd Altmann/Pixabay)

Laut einer repräsentativen Umfrage wäre knapp die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland bereit, für die Dienste von Google und Facebook zu bezahlen, wenn dafür ihre Daten nicht gesammelt, verarbeitet und verkauft werden. Das Marktforschungsinstitut Omniquest hatte dazu im Auftrag des VPN-Anbieters ExpressVPN 1.000 Personen in Deutschland befragt. Die Umfrage liegt Golem.de vor.

Stellenmarkt
  1. Senior IT Expert Managed OS Linux Server (m/w/d)
    BWI GmbH, Wilhelmshaven, Berlin, Strausberg, Bonn, Meckenheim
  2. Systemadministrator (m/w/d) / Systemmanager (m/w/d) / Netzwerkspezialist (m/w/d) für Telekommunikation
    Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Duisburg
Detailsuche

Für Google-Dienste (Google Suche, Google Maps, Google Mail) würden 34 Prozent der Menschen in Deutschland bis zu 5 Euro im Monat bezahlen, 9 Prozent bis zu 10 Euro und 7 Prozent noch mehr. Die andere Hälfte will die Dienste lieber ohne Bezahlung gegen eine Verarbeitung und einen Verkauf ihrer Daten nutzen.

Ähnlich hoch sieht die Zahlungsbereitschaft für die Dienste von Facebook aus, darunter Whatsapp, Instagram und Facebook selbst. 33,5 Prozent wären bereit, bis zu 5 Euro im Monat zu bezahlen, 7 Prozent bis zu 10 Euro und 6 Prozent noch mehr. 53,5 Prozent bezahlen lieber mit ihren Daten statt mit Geld.

Facebook-Tochter Whatsapp kündigt neue Datenschutzbedingungen an

Die Umfrage wurde zwischen dem 30. Dezember 2020 und dem 6. Januar 2021 durchgeführt und überschnitt sich damit nur geringfügig mit den am 4. Januar bekanntgegebenen neuen Geschäftsbedingungen von Whatsapp, denen ursprünglich bis zum 8. Februar zugestimmt werden musste. Mittlerweile hat Whatsapp die Einführung der neuen Regeln auf Mai verschoben.

Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.06.2022, virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.08.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Seitdem findet ein massiver Nutzeransturm auf die Messenger-Dienste Signal, Threema und Telegram statt. Während Threema kostenpflichtig ist, will Telegram zahlungspflichtige Funktionen einführen. Signal hingegen ist spendenfinanziert.

Für die Nutzer dürfte ein Wechsel von Whatsapp hin zu Signal oder Threema mit einem deutlichen Datenschutzgewinn einhergehen. Ein Wechsel zu Telegram dürfte allerdings nicht den gewünschten Effekt bringen, da Telegram - im Gegensatz zu Threema, Signal und Whatsapp - standardmäßig keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Pecker 21. Jan 2021

Stell dir vor, alle würden dafür bezahlen und Google hätte keine Daten mehr bzgl. des...

StaTiC2206 21. Jan 2021

noch im zwei oder schon im dreistelligen Bereich? Die Daten sind doch eigentlich...

Tiles 21. Jan 2021

... wie im Artikel beschrieben, dann gäbe es diese Bezahlalternativen schon lang. Und sie...

Megusta 20. Jan 2021

Ich sag Mal so, früher hattest du 0,10-0,20¤ für eine SMS bezahlt. Jetzt haben wir uns...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektroauto
Tesla Model 3 wird zum Kettenfahrzeug

Tesla-Chef Elon Musk ist eingeladen, an der Probefahrt mit dem modifizierten Elektroauto teilzunehmen.

Elektroauto: Tesla Model 3 wird zum Kettenfahrzeug
Artikel
  1. Lockdowns und Lieferkette: Kaum noch Apple-Macbooks erhältlich
    Lockdowns und Lieferkette
    Kaum noch Apple-Macbooks erhältlich

    Apple kann kaum noch Macbook Pro und Macbook Air liefern. Die Gründe sind Probleme mit der Lieferkette und Lockdowns in China.

  2. Zoom und Teams: Tool bedeckt nackte Unterkörper in Videokonferenzen mit Hose
    Zoom und Teams
    Tool bedeckt nackte Unterkörper in Videokonferenzen mit Hose

    Ein Softwareentwickler unterhält sich in Videokonferenzen gern mit heruntergelassener Hose. Ein Tool bedeckt virtuell das Nötigste.

  3. 5G-Broadcast: Europaweiter 5G-Fernseh-Test beim Eurovision Song Contest
    5G-Broadcast
    Europaweiter 5G-Fernseh-Test beim Eurovision Song Contest

    Der Eurovision Song Contest ist ein Testlauf für Fernsehen über 5G-Netze. Dabei kommen Smartphone-Prototypen zum Einsatz.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week gestartet: Bis zu 650€ Rabatt • WD SSD 1TB (PS5-komp.) günstig wie nie: 129,90€ • Ryzen 5 5600X günstig wie nie: 199€ • Asus Gaming-Monitor 27" WQHD 165 Hz günstig wie nie: 299€ • Samsung Galaxy S20 FE 128 GB günstig wie nie: 359€ • MindStar (u. a. RTX 3090 1.779€) [Werbung]
    •  /