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Umfrage: Fast alle Spielentwickler arbeiten im Homeoffice

Knapp die Hälfte der Spieleprojekte ist trotz der Coronakrise nicht von einer Verschiebung des Veröffentlichungstermins betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Spielentwickler auf einer Branchenmesse vor der Coronapandemie
Spielentwickler auf einer Branchenmesse vor der Coronapandemie (Bild: Frederic J. Brown/AFP/GettyImages)

Die Veranstalter der Games Developers Conference (GDC) veröffentlichen normalerweise jedes Frühjahr eine Umfrage unter Spielentwicklern. Jetzt haben sie wegen der Coronapandemie nachgehakt und die Ergebnisse auf ihrer Webseite veröffentlicht. Von den rund 2.500 Teilnehmern sagten 97 Prozent, dass sie vorübergehend im Home Office statt im Büro gearbeitet hätten oder dies immer noch täten.

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Allerdings ist das nur für 70 Prozent der Befragten eine Umstellung: Rund 27 Prozent haben schon vor der Coronakrise von zu Hause aus ihren Job erledigt. Die Zahlen decken sich mit den Beobachtungen, die auch Golem.de immer wieder bei Onlinepressekonferenzen macht, von denen es derzeit mehrere pro Woche gibt.

Fast alle Entwickler sind aus dem Home Office zugeschaltet. Bei den Präsentationen neuester Grafikfunktionen oder Spielelemente sind immer wieder Kindergetrappel, Staubsaugergeräusche oder klirrendes Küchengeschirr im Hintergrund zu hören.

Die für viele nicht ganz einfachen Arbeitsbedingungen haben Auswirkungen: Immerhin ein Drittel der Umfrageteilnehmer sagt, dass ihr aktuelles Spieleprojekt wegen der Coronakrise verschoben worden sei. 46 Prozent sagen, dass es keine Terminprobleme gebe. Einige Games kamen wegen der Pandemie später als ursprünglich geplant auf den Markt, das bekannteste Beispiel dürfte The Last of Us 2 sein.

Die weltweite Krise hat nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer wenig geschäftliche Auswirkungen. 37 Prozent sagen, dass die Umsätze mehr oder weniger unverändert seien. Jeweils 24 Prozent geben an, dass die Umsätze etwas gestiegen oder etwas gesunken seien. Starkes Wachstum haben 7 Prozent verzeichnet, starke Einbrüche rund 8 Prozent.

Im Gespräch mit Venture Beat hat Katie Stern, die Geschäftsführerin der GDC, ergänzt, dass vor allem kleinere und unabhängige Studios sowie Selbstständige von Problemen betroffen seien - weniger die Angestellten der großen Publisher und Entwicklerstudios. Durch die unsichere Gesamtsituation dürfte unter anderem die Bereitschaft zurückgegangen sein, in riskante Indiegames zu investieren.

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