Ultrastar SN640: Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

Western Digital (WD) hat eine neue SSD-High-End-Serie für den professionellen Bereich vorgestellt. Die Ultrastar SN640 (PDF)(öffnet im neuen Fenster) wird es in drei Formfaktoren geben.
Die kleinste ist die M.2-SSD im 22110-Format. Das längliche Format zeigt schon, dass es um Serverboards geht. Hier kann Western Digital bis zu 3,84 TByte unterbringen. Das schafft auch Samsung wahlweise im 22110er- oder M.3-/NF1-Format . Western Digital bietet die SSD auch mit 1,92 und 0,96 TByte an.
Mehr Platz für Speicher ist im U.2-Format möglich. Hier steigt die Kapazität auf 7,68 TByte an. Die U.2-SSD bietet WD auch als besonders belastbare Option an. Während die regulären SSDs für 0,8 Drive Writes per Day spezifiziert sind, darf mit der Belastungsoption zweimal pro Tag vollgeschrieben werden. Die nutzbare Kapazität sinkt dann allerdings jeweils um etwas über 15 Prozent. Es handelt sich hierbei um eine Konfigurationseinstellung der SSD, nicht um eine weitere Stock Keeping Unit.
Für die E1.L-SSD gibt es die Option nicht. Hier sind, wie bei der M.2-SSD, die 0,8 DW/D vorgesehen. Dafür sind im E1-Ruler-Format erheblich größere Kapazitäten vorgesehen. Western Digital fängt bei diesem Modell erst bei 7,68 TByte an und bietet neben 15,36 TByte auch 30,72 TByte an.
Alle SSDs sind per PCIe 3.0 über vier Lanes mit dem Hostsystem verbunden. Die tatsächliche Leistung gibt Western Digital nur für ein Modell in einer bestimmten Konfiguration an. Sie hängt von der Ausstattung der jeweiligen SSDs ab. Geschwindigkeitswerte beziehen sich nur auf die U.2-SSD in der 2.0DW/D-Konfiguration mit effektiv 6,4 TByte Speicherkapazität. Von diesem Modell können Daten mit 3 GByte/s gelesen werden. Geschrieben wird in der Spitze mit 2 GByte/s. Die IOPS-Werte werden mit 480.000 zu 120.000 angegeben.
Für alle SSD-Modelle gilt eine TCG-Ruby-Konformität. Die Datenspeicher bieten eine AES-256-Verschlüsselung. Der Flashspeicher basiert auf Toshibas und WDs BICS4-96-Layer-Technik , allerdings in der TLC- und nicht in der QLC-Variante. Als Controller kommt eine nicht näher beschriebene Eigenentwicklung zum Einsatz.
Einen Preis gibt Western Digital nicht an. Die Garantie gilt fünf Jahre.