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Vergrößerungen von Full-HD und 5K im Vergleich
Vergrößerungen von Full-HD und 5K im Vergleich (Bild: Dell)

Ultrasharp UP2715K: Dells 5K-Monitor für 2.500 US-Dollar ist fertig

Vergrößerungen von Full-HD und 5K im Vergleich
Vergrößerungen von Full-HD und 5K im Vergleich (Bild: Dell)

In den USA will Dell den ersten PC-Monitor mit 5K-Auflösung noch 2014 ausliefern. Das 27-Zoll-Gerät ist für Medienbearbeitung ausgelegt und bietet neben seinen 14,7 Megapixeln einige Spezialitäten. Inzwischen hat Dell auch den Preis gesenkt.

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Ab dem 18. Dezember 2014 will Dell in den USA den Monitor Ultrasharp UP2715K ausliefern, vier Wochen vorher nimmt das Unternehmen Vorbestellungen entgegen. Wann das Gerät in Europa auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. In den Vereinigten Staaten kostet das Display ohne die örtlich verschiedenen Steuern 2.500 US-Dollar. Es ist damit in den USA genauso teuer wie der bereits erhältliche iMac mit 5K-Display.

Wie schon bei der ersten Ankündigung des Monitors vermutet, arbeitet der UP2715K mit einem IPS-Display, was große Einblickwinkel von 178 Grad aus allen Richtungen erlaubt. Statt der inzwischen auch bei professionellen Monitoren oft zu findenden 4K-Auflösung von 3.860 x 2.160 Pixeln bietet der neue Ultrasharp 5.120 x 2.880 Pixel, was Dell auch 5K nennt.

  • Der Ultrasharp UP2715K
  • Der Ultrasharp UP2715K (Bilder: Dell)
  • Der Ultrasharp UP2715K
  • Der Ultrasharp UP2715K
  • Die Harman-Lautsprecher strahlen nach unten. (Bilder: Dell)
  • Vergrößerungen von Full-HD (links) und 5K im Vergleich. UP2715K.
Der Ultrasharp UP2715K (Bilder: Dell)

Nur auf diese Abkürzungen zu schielen, trübt den Blick auf den tatsächlichen Gewinn an Bildpunkten. Der UP2715K zeigt viermal so viele Daten wie andere 27-Zöller in der QHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln, oder fast doppelt so viele im Vergleich zu 4K: 8,3 stehen hier 14,7 Megapixeln entgegen.

Dafür muss der Monitor aber auch per Displayport angeschlossen werden, andere Eingänge als zwei der Buchsen in voller Größe und einmal Mini-Displayport stehen nicht zur Verfügung. In seinen technischen Daten erwähnt Dell, dass der Ultrasharp mit einem "Dual DP cable" verbunden werden müsste. Gemeint ist damit hoffentlich, dass Grafikkarte und Kabel Multi-Stream-Transport (MST) beherrschen müssen, wobei der Monitor wie zwei Displays angesteuert wird.

Zwei Kabel wären dann nicht nötig, seit Displayport 1.2 ist MST Teil des DP-Standards geworden. Displayport 1.3 A/V ist sogar eigens für 5K über ein Kabel mit 60 Hz vorgesehen. Diese Wiederholfrequenz schafft auch der UP2715K bei 5K-Auflösung laut Dell. Damit empfiehlt er sich neben der Bildbearbeitung auch für den Videoschnitt, wobei ein Ultra-HD-Film zusammen mit der Bedienoberfläche der Software ohne Skalierung des Clips dargestellt werden kann.

Dafür sprechen auch die Farbwerte des matten Displays. Dell gibt eine Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums von 99 Prozent an, sRGB wird dementsprechend zu 100 Prozent dargestellt. Dabei wird jeder Farbkanal mit 10 Bit Tiefe ausgelesen. Die interne Farbwerttabelle (LUT) arbeitet sogar mit 12 Bit, sie kann für Kalibrierung mit einer separat erhältlichen Dell-Software in Verbindung mit dem Colorimeter X-Rite iDisplay Pro verwendet werden. Die maximale Helligkeit des LED-Backlights beträgt 350 Candela pro Quadratmeter, Grauwechsel schafft der Ultrasharp in 8 Millisekunden. Für schnelle Spiele dürfte er sich daher weniger eignen.

  • Der Ultrasharp UP2715K
  • Der Ultrasharp UP2715K (Bilder: Dell)
  • Der Ultrasharp UP2715K
  • Der Ultrasharp UP2715K
  • Die Harman-Lautsprecher strahlen nach unten. (Bilder: Dell)
  • Vergrößerungen von Full-HD (links) und 5K im Vergleich. UP2715K.
Die Harman-Lautsprecher strahlen nach unten. (Bilder: Dell)

Die beiden eingebauten Lautsprecher von Harman Kardon sitzen an der Vorderseite des Rahmens und strahlen ihren Schall nach unten ab. Sie sollen eine Leistung von je 16 Watt erreichen, Dell sagt aber nicht, ob das auch für Sinusmessungen gilt. Ebenso ist nicht bekannt, wie der eingebaute Card-Reader angesteuert wird, denn nur ein USB-3.0-Hub mit vier Ports ist vorhanden. Hätte Dell mit den üblichen Controller-Chips zwei solcher Hubs verbaut, und den Reader daran angeschlossen, würden zwei Ports brachliegen: Je einen Anschluss brauchen die Controller für ihre Verbindung untereinander, und einer müsste für den Card-Reader genutzt werden, was sechs freie Ports ergibt.

Das Design des Standfußes hat Dell nicht geändert. Wie bei früheren Ultrasharps ist das Display in der Höhe so weit verstellbar, dass es sich mit der Pivot-Funktion auch drehen lässt. Das ist beispielsweise für das Bearbeiten von Porträts im Hochkant-Format nützlich. Für die Montage an anderen Halterungen stehen Vesa-Bohrungen mit 100 Millimetern Abstand zur Verfügung.

Nachtrag vom 7. November 2014, 13:15 Uhr

Nach der Vorstellung des Monitors hat Dell den Preis nach unten korrigiert. Das 5K-Display kommt zudem auch noch 2014 in Deutschland auf den Markt, Hintergründe finden sich in einer aktuellen Meldung.


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barforbarfoo 08. Nov 2014

Die Fläche von dem 20" 4:3 Monitor vor dem ich gerade sitze ist wesentlich größer als...

Arkarit 07. Nov 2014

Wer hat denn hier wohl mit dem Bashen angefangen? :) Kann man. Damit wird aber noch...

Netspy 07. Nov 2014

Genau das wollte ich damit ausdrücken.

regiedie1. 07. Nov 2014

GNOME mit seinen mitgelieferten Anwendungen ist dieses Jahr HighDPI-fähig geworden...

quadronom 07. Nov 2014

Bild 6 ist echt übel. Genau wegen so etwas wollte ich damals schon kein FullHD Panel in...



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