Ultrasharp 32 6K: Dell bringt 6K-Monitor mit KVM-Switch und 4K-Webcam

Dell hat zur CES 2023 einen neuen Monitor mit besonders hoher Auflösung vorgestellt. Der Ultrasharp 32 6K (U3224KB) stellt 6.144 x 3.456 Pixel auf einer Bilddiagonale von 31,5 Zoll (80 cm) dar. Er gehört damit zu den am höchsten auflösenden Displays auf dem Markt und konkurriert etwa mit dem Apple Studio Display. Der Ultrasharp-IPS-Monitor soll zusätzlich 99 Prozent des DCI-P3-Farbraumes und 100 Prozent SRGB abdecken.
Ganz klar vermarktet Dell ihn also als Monitor für Medienprofis, die eine hohe Farbgenauigkeit benötigen. Die können auch auf einen KVM-Switch zugreifen, der vier USB-A-Ports und RJ45 für kabelgebundenes Ethernet zur Verfügung stellt. An der Unterseite des Monitors kann ein kleines Panel ausgefahren werden, welches von vorn Zugriff auf zwei weitere USB-C-Ports (15 Watt PD) und einen USB-A-Port bietet. Das ist etwa für Wechselmedien und Smartphones sinnvoll.
Angeschlossen wird der Monitor an HDMI 2.1, Mini-Displayport 2.1 oder einen von zwei Thunderbolt-4-Ports. Eine der Thunderbolt-Buchsen ist zudem für 140 Watt Power Delivery ausgelegt. Am Monitor kann so ein Notebook über ein einzelnes Kabel betrieben werden. Dazu kommt ein weiterer USB-C-Port.
4K-Webcam und integrierte Lautsprecher
Dell liefert einen in Höhe (160 mm), Neigung (26 Grad) und Schwenkung (60 Grad) verstellbaren Standfuß gleich mit. Dort ist auch eine kleine Trasse für Kabelmanagement integriert. Außerdem kann der Monitor um 90 Grad gedreht und hochkant per Pivot-Funktion genutzt werden. Außerdem ist eine Webcam integriert, die auch prominent am oberen Bildschirmrand zu sehen ist. Die Kamera kann in 4K bei 30 fps auflösen. Mit dabei sind zudem, 14-Watt-Lautsprecher und ein integriertes Mikrofon.







Dell will den Ultrasharp U3224KB in der ersten Jahreshälfte 2023 herausbringen. Bisher hat das Unternehmen allerdings keine Preise mitgeteilt. Die sollen zum Marktstart auf der Produktseite bekanntgegeben werden. Es ist wahrscheinlich, dass der Monitor angesichts seiner hohen Auflösung, der vielen Ports und des gut kalibrierten IPS-Displays nicht günstig sein wird.



