Ultrabooks: Apple erhält umfassendes Design-Patent aufs Macbook Air

Apple hat in den USA ein neues Design-Patent zum Design des Macbook Air zugesprochen bekommen. Anders als beim älteren US-Patent D654,072 , das sich nur auf die vorderen Standfüße des Notebooks bezog, geht das neue Patent D661,296 S(öffnet im neuen Fenster) deutlich weiter. Es beschreibt die aktuelle Version des Air-Designs.







Das Macbook Air ist keilförmig aufgebaut und genau dieses Design, die Form des Deckels und die des Displayscharniers sind die Hauptbestandteile des neuen Patents.
Ein Designpatent(öffnet im neuen Fenster) in den USA ist mit dem deutschen Geschmacksmuster(öffnet im neuen Fenster) vergleichbar. Eine schriftliche Ausarbeitung fehlt diesen Schriftstücken fast vollständig – sie bestehen praktisch ausschließlich aus Zeichnungen. Bei Streitigkeiten wird von den Gerichten verglichen, ob ein durchschnittlicher Betrachter das Produkt eines Konkurrenten mit diesem Design verwechseln könnte. Kleine Unterschiede spielen da keine Rolle.
In den Zeichnungen hat Apple mit gestrichelten Linien unwichtige Details ausgeblendet und mit den durchgezogenen Strichen das betont, worauf es ankommt. Wichtig ist dem Unternehmen das keilförmige Design mit den abgerundeten Ecken. Hersteller mit ähnlichen Designs könnten deshalb Probleme bekommen, auch wenn sie andere Details anders gestalten. Andererseits zeigt das Designpatent für die Konkurrenz auch Möglichkeiten auf, diese spezifischen Konstruktionsmerkmale zu vermeiden.
Ob nun Apple die Hersteller verklagt, die seinem Design zu ähnlich sind, bleibt abzuwarten. Geräte wie das Asus Zenbook oder das HP Envy Spectre sehen dem Macbook Air zumindest recht ähnlich, auch wenn sich beim Scharnier, der Farbe der Tasten oder beim Touchpad deutliche Unterschiede zeigen.



