Ultrabooks: Apple erhält Patent auf Design des Macbook Air
Das US-Patent D654,072(öffnet im neuen Fenster) von Apple bezieht sich auf ein "ornamentales Design für ein elektronisches Gerät". Der Antrag wurde am 21. Juli 2011 eingereicht. Es zeigt das Design der ersten Generation des Macbook Air, das noch etwas wulstiger als die aktuelle, besonders flache Version des Geräts ist.
Wirklich relevant in der Zeichnung sind aber nur die vorderen Standfüße, der Rest setzt diese nur in einen Kontext und ist nur in gestrichelten Linien dargestellt, sollte also keine Bedeutung haben. Daher sollten die Auswirkungen des Patents für die Hersteller von Ultrabooks nicht allzu groß sein.
Ob das zugesprochene Patent auf das Macbook Air etwas mit den Vorgängen beim Ultrabook-Hersteller Pegatron zu tun hat, der das Asus Zenbook fertigt, ist nicht bekannt. Nach einem Bericht der chinesischen Commercial Times soll der Auftragshersteller die Zenbooks von Asus bald nicht mehr produzieren. Apple soll angeblich verlangt haben, die Produktion abzugeben, weil von allen Ultrabooks besonders die Zenbooks dem Vorbild Macbook Air zu sehr ähneln sollen.
Apple will einem Bericht von Apple Insider(öffnet im neuen Fenster) zufolge seine gesamte Notebookpalette dem Macbook Air anpassen. Dazu müssten die relativ dicken Modelle der Macbook-Pro-Serie vollständig überarbeitet, ihre Festplatten als flache SSDs integriert und optische Laufwerke gestrichen werden. Sogar die Schnittstellenausstattung müsste überdacht werden, da der traditionelle Ethernet-Anschluss zu hoch ist für die Macbook Airs. Ob es die Anwender begeistert, bislang integrierte Komponenten künftig als Einzelgeräte zu transportieren, bleibt abzuwarten.
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