Abo
  • Services:

Ultrabook: Dell hat das XPS 13 ruiniert

Keine klassischen USB-Anschlüsse mehr, nur noch ein Micro-SD-Kartenleser, ein kleinerer Akku und ein spiegelndes Display, obwohl Touch fehlt: Dells neues XPS 13 ist in vielen Bereichen ein klare Verschlechterung. Und den Vorgänger hat der Hersteller mittlerweile aus dem Onlineshop genommen.

Ein IMHO von veröffentlicht am
XPS 13 [9370]
XPS 13 [9370] (Bild: Dell)

Seit Jahren halte ich Dells XPS 13 für eines der besten Ultrabooks am Markt, viele Bekannte und Kollegen verwenden es privat oder geschäftlich. Die neue Version des Geräts, das XPS 13 (9370), ist aber in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt. Der war unnötig und wird viele Kunden vergraulen.

Stellenmarkt
  1. Wacker Chemie AG, München
  2. Honda Research Institute Europe GmbH, Offenbach

So verbaut Dell nur USB-C-Buchsen, zwei der drei mit Thunderbolt 3. Ich bin zwar definitiv ein Freund moderner Anschlüsse, aber im Alltag ist ein klassischer USB-Typ-A-Port bei mir eben notwendig. Es mangelt schlicht an USB-Typ-C-Zubehör, für Displays muss ich einen Adapter mitnehmen. Immerhin legt Dell einen von USB-C auf USB-A bei, damit können unterwegs USB-Sticks mit Pressematerialien angeschlossen werden. Den SD-Kartenleser hat der Hersteller auch gestrichen, stattdessen gibt es Micro-SD. Somit brauche ich auch einen Adapter für die Kamera und muss die Karte jedes Mal herausfummeln.

Das größte Ärgernis ist aber das Display: 4K bei einem 13,3-Zoll-Gerät halte ich aufgrund der viel geringeren Akkulaufzeit für nicht praktikabel. Das neue Ultrabook wird jedoch weiterhin mit einem 1080p-Bildschirm angeboten. Der Test des XPS 13 (9370) bei Notebookcheck zeigt überraschend, dass Dell ein spiegelndes statt ein mattes Panel verbaut - obwohl Touch fehlt. Im Außeneinsatz ist ein Glare-Display schlicht nervig. Um etwas zu erkennen, muss die Helligkeit angehoben werden, was die Akkulaufzeit unnötig verringert.

Wie hoch oder niedrig die ausfällt, hat Notebookcheck noch nicht überprüft. Da die Akkukapazität aber von 60 Wattstunden auf 52 Wattstunden schrumpft, sinkt die Laufzeit. Dell spricht von bis zu 19 Stunden und 46 Minuten statt 22 Stunden und 21 Minuten unter gleichen Bedingungen. Hintergrund ist, dass das XPS 13 (9370) mit 11,6 mm statt 13,9 mm dünner ausfällt.

  • XPS 13 [9370] (Bild: Dell)
  • XPS 13 [9370] (Bild: Dell)
  • XPS 13 [9370] (Bild: Dell)
  • XPS 13 [9370] (Bild: Dell)
XPS 13 [9370] (Bild: Dell)

Früher war aber nicht alles besser: Bisherige XPS 13 nutzen CABC (Content Adaptive Brightness Control), eine dynamische Hintergrundbeleuchtung abhängig vom Kontrast des Bildschirminhaltes. Die ist beim XPS 13 (9370) von Beginn an abschaltbar, bei älteren XPS 13 war das nicht der Fall. Die bessere Kühlung sorgt zudem trotz gleichen Quadcore-Prozessors für eine höhere Leistung unter Dauerlast.

Wer wie ich dennoch das ältere XPS 13 (9360R) bevorzugt, hat zumindest in Dells Onlineshop keine Chance mehr: Der Hersteller hat das Ultrabook aus dem Sortiment genommen, wie Computerbase berichtet.

Nachtrag vom 26. Januar 2018, 15:44 Uhr

Ein Leser hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass CABC mit einer neuen Firmware von Anfang Januar 2018 auch beim XPS 13 (9360R) abschaltbar ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,44€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

crazypsycho 31. Jan 2018

Welches einen bescheidenen Klang hat und auch nicht fürs Smartphone unterwegs geeignet...

gadthrawn 30. Jan 2018

Aber extrem viele glatte Displays sind nicht Touch. Lenovo nennt sogar mittlerweile...

Teebecher 30. Jan 2018

Die funktionieren auch hervorragend per BT, warum dafür Kabel im Weg liegen haben?

superdachs 29. Jan 2018

Anstatt über die alten Ich würde sagen: Komm wieder wenn du einen richtigen USB-Stick...

weberjn 29. Jan 2018

T480s oder Vorgänger.


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Himo Xiaomis E-Bike mit 12-Zoll-Rädern kostet rund 230 Euro
  2. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  3. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos

Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

    •  /