Ultrabook: Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip
Dell hat passend zur Ifa 2017 in Berlin das XPS 13 aktualisiert. Die Ultrabook-Serie wird mit schnelleren Prozessoren ausgerüstet, welche die Leistung verglichen mit dem von uns getesteten XPS 13 (9360) deutlich steigern sollen. Dell greift auf Intels 8th Gen zurück, also die Kaby Lake Refresh genannten Chips. Es ist die erste Generation mit vier statt zwei CPU-Kernen in der 15-Watt-Klasse.

Laut Hersteller erhöht sich die Rechengeschwindigkeit um 44 Prozent, was nahezu Intels Angabe entspricht. Eine Verdoppelung der Leistung ist aufgrund der thermischen Begrenzung und den damit einhergehenden geringeren Taktraten verglichen mit den Dualcore-Chips nicht möglich. Dell verbaut den Core i5-8250U (1,6 bis 3,4 GHz) und den Core i7-8550U (1,8 bis 4,0 GHz) – allerdings nur in den teureren Konfigurationen. Die günstigeren Modelle nutzen weiterhin die 7th Gen, offenbar wird es diese aber in Europa nicht geben.
An der restlichen Ausstattung des XPS 13 ändert sich nichts: Neben zwei USB-3.0-Typ-A-Ports gibt es eine USB-Type-C-Buchse mit Thunderbolt-3-Controller. Hinzu kommen ein SD-Kartenleser und eine Öse für ein Noble-Schloss. Bluetooth 4.1 und ac-2x2-WLAN sind obligatorisch. Beim Display stehen ein mattes Full-HD- (1.920 x 1.080 Bildpunkte) oder ein QHD+-Modell (3.200 x 1.800 Pixel) mit Touch zur Auswahl. Das XPS 13 ist mit bis zu 16 GByte LPDDR3-Arbeitsspeicher und NVMe-SSDs mit bis zu 512 GByte Kapazität ausgestattet.
Dell verkauft das aktualisierte XPS 13 ab dem 12. September 2017 für 1.300 Euro in der Basiskonfiguration. Neben einem KBL-R-Chip dürfte das ein 1080p-Display sowie 8 GByte RAM und eine 250-GByte-SSD bedeuten.
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