Ultrabook: Das Matebook 13 ist Huaweis schnelles Macbook Air
Huawei hat das Matebook 13(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt, ein neues Ultrabook. Wer sich beim Anblick an das von Apple kürzlich aktualisierte Macbook Air erinnert fühlt, hat recht – das Matebook 13 unterscheidet sich kaum. Mit 286 x 211 x 14,9 mm bei 1,28 kg ist es nahezu genauso flach und schwer und ebenfalls aus Aluminium gefertigt.
Auch die Anschlüsse, nämlich zwei USB-Type-C-Ports, entsprechen mechanisch denen der Apple-Konkurrenz. Sie eignen sich zum Laden des Matebook 13 und steuern externe Displays an, unterstützen aber kein Thunderbolt 3. Hinzu kommt eine 3,5-mm-Buchse für Headsets, auf einen SD-Kartenleser verzichtet Huawei leider. Die Tastatur ist hintergrundbeleuchtet, im Power-Button steckt ein Fingerabdrucksensor, um sich unter Windows 10 Home biometrisch zu authentifizieren. Das IPS-Panel löst im 3:2-Format mit 2.160 x 1.440 Pixeln auf und soll befriedigende 300 cd/m² hell leuchten. Darüber sitzt eine 720p-Webcam.
Im Inneren stecken 8 GByte verlöteter LPDDR3-Speicher, die NVMe-SSD fasst mit 256 GByte oder 512 GByte weniger Daten als das Apple-Gerät mit bis zu 1,5 TByte. Zudem verbaut Huawei keine Dualcore-, sondern Quadcore-Chips, genauer Intels 8th Gen alias Whiskey Lake wie den Core i5-8265U mit 4C/8T und bis zu 3,9 GHz. Optional gibt es anders als beim Macbook Air noch eine dedizierte Geforce MX150 mit 2 GByte Videospeicher dazu; zwei Lüfter sorgen für Abkühlung. Das Matebook 13 unterstützt ac-2x2-Wi-Fi und Bluetooth 5, der Akku weist jedoch nur 42 statt 50 Wattstunden auf.
Das Matebook 13 soll im Dezember 2018 in den Handel kommen, bisher ist es nur auf Huaweis chinesischer Seite gelistet. Ob und wenn ja, wann und zu welchem Preis das Ultrabook in Deutschland verfügbar ist, wissen wir noch nicht.
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