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Xe-Grafik für Mobile-Gaming

Darunter fallen die VNNI (Vector Neural Network Instructions) für die AVX-512-Befehlssatzerweitung und der GNA 2.0 (Gaussian Neural Accelerator). Per VNNI kann beispielsweise bei einer Videokonferenz der Hintergrund weichgezeichnet werden, der GNA 2.0 wiederum filtert störende Hintergrundgeräusche heraus.

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Die Anbindung des Speichercontrollers erfolgt über einen zweifach ausgelegten Ringbus, was die Bandbreite des kohärenten Fabric verdoppelt. Tiger Lake hat ein 128-Bit-Interface (8x 16 Bit) für DDR4-3200, für LPDDR4X-4266 (statt LPDDR4X-3733) und künftig für LPDDR5-5400. CPU-Kerne, Fabric und Speichercontroller haben eigene Taktdomänen. Durch die Verbesserungen von Willow Cove erwartet Intel etwa 5 und 9 Prozent mehr Leistung pro Takt, hinzu kommen die höheren Frequenzen und der schnellere Speicher.

Bei der Grafikeinheit setzt Intel auf die Gen12 alias Xe LP (Low Power): Statt 64 Executions Units sind es nun 96 EUs, was in 768 statt 512 Shadern resultiert. Die FP32/F16-Geschwindigkeit pro EU bleibt gleich, die INT32/INT16-Ausführung hingegen wurde verglichen zur Gen11 verdoppelt. Neu sind zwei Dreiecke statt einem pro Takt im Frontend, außerdem ein eigener L1-Cache und ein großer L3-Cache mit 3,8 MByte.

  • Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)
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Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)

Überdies beherrscht Xe LP auch INT8 (genauer DP4A) mit doppelter INT16- respektive vierfacher FP32-Rate, was wichtig für maschinelles Lernen - hier Inferencing - ist. Die GPU integriert eine Hardware-Beschleunigung für AV1-Decoding, generell für Quicksync für das Encoding von H.265 zugunsten von 4K60 und 8K30 drastisch verbessert. Die Xe LP unterstützt BT2020/Rec2020 mit 12 Bit und HDR10, was unter anderem für Netflix und Youtube sowie für Spiele relevant ist.

Der Displaycontroller hat vier Pipelines für HDMI 2.0b (sic!) und Displayport 1.4b, er kann mit Adaptive Sync genauso umgehen wie mit Panels mit bis zu 360 Hz. Die schnellste Tiger-Lake-Grafikeinheit, die Iris Xe mit 96 EUs, soll in etwa doppelt so schnell rechnen wie die bisherige Iris Plus Graphics mit 64 EUs. Wie so oft hängt dies aber vom eingestellten Power-Limit des Chips und somit dessen Takt ab.

Zu den weiteren Funktionen von Tiger Lake UP3/UP4 gehört die Unterstützung von PCIe Gen4 x4, hier gibt es ergo vier Lanes für dedizierte GPUs wie die Geforce MX450 oder eine NVMe-SSD. Der in 14 nm gefertigte On-Package-Low-Power-Chipsatz hat zusätzliche zwölf PCIe-Gen3-Lanes sowie USB 3.2 Gen2 und Sata, auch ist WiFi6 anteilig integriert (AX201 per CNVIO-Schnittstelle). Alle Tiger Lake haben einen Controller für Thunderbolt 4 um damit das Ultrabook mit bis zu 100 Watt zu laden, PCIe für eGPUs durchzuschleifen und per Displayport 1.4a externe Bildschirme anzusteuern.

Zu den ersten Geräten mit Tiger Lake gehören das Acer Swift 3/5, das Asus Expertbook B9 (B9400), diverse Asus Zenbooks, Dells XPS 13, zwei Portégé X30 von Dynabook, mehrere Lenovo Yoga sowie Yoga Slim, zudem das MSI Prestige 14 Evo, das Samsung Galaxy Book Flex 5G und das Schenker Via 14 (L20). Rund 50 Geräte sollen bis zum Weihnachtsgeschäft 2020 verfügbar sein, davon 20 mit Evo-Zertifizierung.

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 Ultrabook-Chip: Das kann Intels Tiger Lake
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Grolox 07. Sep 2020

Ich möchte einfach mal folgendes behaupten. Apple hat bestimmt schon diese Intel Chips zu...

Copper 05. Sep 2020

Es gibt eine Doku zu den Tests, habe leider den Link nicht parat. Auf Seiten des 4800U...

Copper 05. Sep 2020

Die Randbedingungen zu den Tests sind dokumentiert, wenn auch meistens nicht leicht zu...

senf.dazu 03. Sep 2020

TB4 ist USB4 im Vollausbau. Damit wird USB4 von TigerLake unterstützt - mit vollen 4...

wurstdings 03. Sep 2020

Die Bestenlisten suchen eben den schnellsten Prozessor (meist für Spiele) und...


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