Optoma CinemaX P2 - der Preisbewusste

Der Optoma-Projektor ist eine schlichte rechteckige Box mit hellgrauer Stoffbespannung an der Front, wo die Lautsprecher sitzen. Mit etwas über 10 kg ist er kein Leichtgewicht, aber durchaus noch innerhalb des Hauses transportabel. Was uns sofort auffällt, ist die Menge an Anschlüssen: Drei HDMI 2.0 Ports mit HDCP 2.2 und ein weiterer mit ARC-Unterstützung. Dreimal USB 2.0, RJ 45, SPDIF und Audio bieten genügend Möglichkeiten für allerlei Geräte. Besonders sinnvoll finden wir den seitlichen HDMI- und USB-Anschluss. Da der Projektor recht nah an der Wand steht, ist das hilfreich, um mal eben schnell eine weitere Quelle hinzuzufügen, ohne den Beamer zu verrücken.

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Nach dem Einschalten erscheint innerhalb von 20 Sekunden ein sehr helles und gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild. Die Einrichtung ist schnell abgeschlossen, die kleine Fernbedienung ist trotz nur weniger beleuchteter Knöpfe vollkommen ausreichend und kann per Micro-USB geladen werden. Das Gerät selbst bleibt unhörbar leise.

Bei näherer Betrachtung finden wir die Farbeinstellungen etwas übersättigt, gerade Gelbtöne wirken leicht unnatürlich. Das liegt daran, dass der Projektor ein Farbrad und nur eine Laserlichtquelle verwendet. Dafür punktet er mit hohen Helligkeitswerten.

Im 4K-Filmszenario fallen solche Details nur dem geschulten Auge auf, hier überwiegt der gute Gesamteindruck. Wer den Projektor für Spiele nutzen möchte, muss sich allerdings auf einige Einschränkungen gefasst machen. Wir finden die Latenz mit über 100 ms im Bild-Modus "Spiel" bei 1080p inakzeptabel. Um sie auf rund 70 ms zu reduzieren, muss ein weiterer Menüpunkt namens "Gaming Modus" aktiviert werden. Warum der Hersteller diese Funktion so versteckt hat, wird uns schnell klar: Nach dem Umschalten mit fünfsekündigem Schwarzbild verschlechtert sich die Darstellungsqualität. So flimmern harte Kanten mitunter, das Bild wirkt überschärft, man sieht eindeutig, dass die Verzerrungskorrektur deaktiviert wird.

  • Von oben nach unten: Samsung The Premiere LSP9T, Optoma CinemaX P2, LG HU85LS. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Nur die Fernbedienungen von Optoma (links) und LG (rechts) sind beleuchtet. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Optoma CinemaX P2 hat Stereo-Lautsprecher hinter der Frontblende. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Praktisch: auch an der Seite sind noch Anschlüsse vorhenden. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der LG HU85LS ist der größte Projektor im  Test. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Leider verzichtet der Hersteller bei diesem Modell auf einen Tuner. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Das Zoom-Rad befindet sich auf der Oberseite. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Samsungs The Premiere LSP9T ist der kompakteste Projektor im Testfeld. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Er hat einen Tuner und die obligatorischen Anschlüsse an der Rückseite. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Das System des Optoma CinemaX P2 basiert auf Android. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Wird beim Optoma CinemaX P2 der Gaming-Modus aktiviert, dann verschlechtert sich die Darstellungsqualität. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Eine gerade Wand ist bei allen Ultra-Kurzdistanzprojektoren Pflicht. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Auch bei Streulicht ist das Bild noch gut zu erkennen, aber die Kontraste leiden. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
Der Optoma CinemaX P2 hat Stereo-Lautsprecher hinter der Frontblende. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
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Dafür ist der Ton ziemlich gut. Der Optoma kann mit zwei 19-Watt-Lautsprechern und solidem Klang überzeugen. Allerdings nur solange man die Lautstärke nicht allzu weit aufdreht. Schnell scheppert es und gerade in den Mitten und beim Bass fehlt es an Definition. Er klingt jedoch immer noch um Welten besser als jeder herkömmliche Projektor oder Flachbildschirm.

So ist es nur folgerichtig, dass der Projektor auch als Bluetooth-Lautsprecher verwendet werden kann - eine entsprechende Auswahloption erscheint beim Druck auf den Knopf zum Ausschalten.

Optoma CinemaX P2 Laser-Beamer, weiß, UltraHD/4K, 3000 ANSI-Lumen, HDR

Android ohne Play Store

Das System des CinemaX P2 basiert auf Android, ihm fehlt jedoch der Play Store und damit viele Apps - Netflix und Youtube sind vorhanden. Wir würden dazu raten, die smarten Funktionen des Projektors zu ignorieren und ihn stattdessen mit einem preiswerten externen Streaminggerät wie etwa einem Fire TV Stick oder einem Chromecast nachzurüsten. Gut finden wir, dass es eine Präsentationsapp gibt, etwa für Ladengeschäfte oder digitale Beschilderung.

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 Ultra-Kurzdistanz-Beamer im Test: Wir missachten die AbstandsregelLG HU85LS - die Mittelklasse 
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LanceArmstrong 20. Sep 2021 / Themenstart

Hmmm, kein Beamer, mit Regenbogeneffekt (RBE) hat die Farbqualität und den Kontrast...

Nore Ply 11. Sep 2021 / Themenstart

Das ist aber nicht ganz korrekt. Was genau ein Hersteller an Daten sammelt läßt sich mit...

pythoneer 10. Sep 2021 / Themenstart

Das wäre sehr zu begrüßen, ich würde mich freuen.

Technokrat85 10. Sep 2021 / Themenstart

Ciao Fex

nachgefragt 10. Sep 2021 / Themenstart

Nö aber auf den Rest wurde ja schon von mehreren anderen eingegangen. Das ist für dich...

Kommentieren



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