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Präsentation eines 4K-Fernsehers
Präsentation eines 4K-Fernsehers (Bild: David Becker/Getty Images)

Wann kommen UHD-Programme?

Erste UHD-Programme werden von Video-on-Demand-Anbietern oder Bezahlsendern erwartet. Der US-Anbieter Netflix will im September in Deutschland starten. Auf Nachfrage sagte das Unternehmen, man wolle das Angebot an UHD-Titeln schrittweise vergrößern. Offenbar gibt es also bereits ein UHD-Angebot.

Sport - vor allem Fußball - ist bei den Bezahlsendern der Innovationstreiber. Und so macht Sky Deutschland kräftig Werbung, realisierte in der vergangenen Saison bereits zwei 4K-Live-Übertragungen: Im April 2014 übertrug der Pay-TV-Sender das Bundesliga-Spiel FC Bayern München gegen Werder Bremen per Satellit in die Sky-Zentrale nach Unterföhring. Das UHD-TV-Signal hatte eine Auflösung von 2.160 Zeilen und wurde mit 50 Bildern pro Sekunde gesendet. Dies, so das Unternehmen, sei die weltweit erste 4K-Live-Übertragung gewesen. Drei Wochen später wiederholte Sky das Experiment beim DFB-Pokalfinale.

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Ebenso die Fifa: Sie übertrug mit Sony und anderen Partnern drei Partien der Fußball-WM in Brasilien live in 4K - unter anderem das Viertelfinale zwischen Deutschland und Frankreich. Das Spiel wurde vom französischen Satellitenbetreiber Eutelsat live in ein englisches Kino gesendet. Die größte Herausforderung bei UHD-Produktionen sei derzeit, so Stefan Heimbecher, Head of Innovations & Standards bei Sky Deutschland, die Signale aus dem Stadion ins Produktionszentrum zu bekommen. Dabei falle die zehnfache Datenmenge von HDTV an: Statt 0,83 GBit/s wie für 1080i seien rund 8,3 GBit/s nötig - wozu vier HD-SDI-Strippen statt bislang eine gezogen werden müssen. Für die Ausstrahlung per Satellit zum Zuschauer habe man Datenraten zwischen 25 und 35 MBit/s getestet. Bei der HEVC-Live-Encodierung arbeite man derzeit mit 25 MBit/s, um Artefakte wie Blockbildung zu vermeiden, sagte Heimbecher.

Für eine UHD-Einführung müssen die Broadcaster beträchtliche Kosten auf sich nehmen. Nicht nur die Übertragung, auch die Archivierung der Datenmenge erfordert massive Investitionen. Daher bleibt fraglich, wann werbefinanzierte Privatsender oder öffentlich-rechtliche Anstalten sich einen 4K-Umstieg leisten können. Die meisten TV-Sender und Technik-Dienstleister haben finanziell noch mit dem HDTV-Umstieg zu kämpfen. Sky treibt UHD nach eigenen Angaben voran, um seinen Kunden das bestmögliche Unterhaltungserlebnis zu bieten. Wann jedoch ein Regelbetrieb startet, verriet Sky nicht. Zu den künftigen UHD-Plänen sagte Heimbecher: "Auch in der neuen Fußballsaison werden wir Ultra-HD-Testproduktionen umsetzen."

 Dreidimensionaler Sound geplant

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wsxedc 27. Mai 2015

...Prinzipiell kann ein Digitalfernseher bei entsprechendem Signal genauso die Zeilen...

wsxedc 27. Mai 2015

Es gibt ja noch die ordentlichen Begriffe "720p", "1080i", "1080p", "2160p" und "4320p...

b1n0ry 12. Sep 2014

Wat soll an einem FHD-Bild auf 4K _DEUTLICH_ besser sein als das selbe FHD-Bild auf...

Érdna Ldierk 12. Sep 2014

Hier in AT gibts feinstes 1080p bei den ÖR. Und wer das Programm dort nicht mag, findet...

Anonymer Nutzer 11. Sep 2014

Keine Kosten für Neuanschaffungen, die man sonst nicht gebraucht hätte seh ich schon als...



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