Ultra-HD: Satellitenbasierter Livestream in 4K getestet

Die Satellitenübertragungskette für Ultra-HD-TV-Kanäle steht bereit. Das soll ein Test von Eutelsat, Ericsson und Sky ergeben haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Eutelsat 5 West A
Eutelsat 5 West A (Bild: Eutelsat)

Ericsson, der Satellitenbetreiber Eutelsat Communications, Globecast, der Ausrüster Newtec und Sky Italia haben eine durchgehende satellitenbasierte Übertragung für Livebilder in 4K erfolgreich getestet. Dies gaben die Unternehmen am 12. September 2013 bekannt. Mit der Testserie sei bestätigt, dass die vollständige Satellitenübertragungskette für Ultra-HD-TV-Kanäle bereitstünde.

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Die 4K-Einspeisesignale produzierte Sky Italia im Quad-HD-Format (3.480 x 2.160) mit einer Bildfrequenz von 60 Vollbildern in der Sekunde mit Kameras und Videomischern verschiedener Hersteller.

Die Livesequenzen wurden dann von den Mischern in einem vierfachen 3G-SDI-Signal an die Content-Acquisition-Plattform von Ericsson übergeben. Ericssons Enkoder komprimierten die Signale in einer 10-Bit-4:2:2-Auflösung in MPEG4 AVC. Danach modulierte ein Newtec-AZ110-Satellitenmodulator die Signale in DVB-S2 in der Modulationsart 16APSK. So wurde ein Datendurchsatz von 89 MBit/s über einen herkömmlichen 36-MHz-Ku-Band-Transponder an Bord des Satelliten Eutelsat 5 West A auf der Orbitalposition 5° West möglich. Den Satelliten-Uplink realisierte und überwachte Globecast über eines seiner HD-SNG-Fahrzeuge mit einer 1,5-Meter-Sendeantenne und einem 400-Watt-Verstärker.

Das Einspeisesignal wurde in Mailand und im britischen Southampton mit 2,4-Meter-Antennen empfangen. Die Signalverfügbarkeit lag über 99,97 Prozent. Die Sequenzen seien dann über vier RX8200-Modular-Receiver von Ericsson empfangen und auf ein Quad-HD-Display übertragen worden.

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Globecast ist ein Tochterunternehmen von Orange und bietet Übertragungsdienste für TV-Sender und Inhaltehersteller über ein Glasfaser- und Satellitennetz an.

Auf der Internationalen Funkausstellung zeigten Eutelsat und Samsung mit seriennaher Technik, wie 4K-Inhalte künftig auf entsprechenden Fernsehern ankommen können. Ein Samsung-Gerät, das mit Evolution Kits fit für DVB-S2 gemacht wurde, empfing mit seinem eingebauten Tuner eine Ultra-HD-Übertragung des Eutelsat-Satelliten 10A. Bisher waren dafür externe Sat-Receiver nötig. Eutelsat betreibt bereits seit Januar 2013 einen Demokanal für Ultra-HD, der über denselben Erdtrabanten ausgestrahlt wird.

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keks.de 14. Sep 2013

Auf der IFA sagte mir ein Mitarbeiter des IRT (Institut für Rundfunktechnik), dass bei...

Das... 13. Sep 2013

exaktemente

jaykay2342 13. Sep 2013

Damit die Hersteller dir alle paar Jahre ne neues Set an Geraerten verkaufen koennen.

( Alternativ... 13. Sep 2013

... werden sogar die dümmsten verstanden haben das die auflösung bei bewegten bildern...



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