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Einer der ersten 4K-Blu-ray-Player kostet hierzulande 800 Euro.
Einer der ersten 4K-Blu-ray-Player kostet hierzulande 800 Euro. (Bild: Panasonic)

Bei der Software sieht es besser aus

Beim Angebot an Filmen sieht es besser aus als bei der Hardware, die Filme sind recht gut verfügbar. Das liegt sicher auch an dem gestaffelten Start, der vor einigen Wochen in den USA begann und in ein paar Tagen auch Großbritannien und Nordirland erreicht. Andere europäische Länder folgen etwas später. Die Medienhersteller konnten offenbar die Anforderungen an die Verfügbarkeit erfüllen. Denn Stichproben zeigen: Die Filme sind da.

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Sie werden in der Regel für Preise um die 30 Euro angeboten, mit einigen Ausreißern in Richtung der 35 Euro und selten auch mal nach unten in Richtung 20 Euro. Zu den Starttiteln gehören beispielsweise San Andreas, Mad Max, Der Marsianer, Kingsman und Pan. Interessanterweise findet sich auch eine Reihe von Dokumentationen. Eines der bereits angekündigten Film-Highlights für die Zukunft ist The Revenant. Der Film soll als Neuheit im Mai als 4K-Blu-ray erscheinen.

Blu-rays mit 4K-Mastering

Doch wie bei der Hardware gibt es auch bei der Software ein 4K-Chaos. Die meisten Filme sind nämlich nur hochskaliertes Material. Ein Blick auf die Datenträger verrät das nicht. Ein Hinweis für den Nutzer ist, wenn das Medium nur 66 GByte fasst: Laut Warner Brothers ist das zu wenig für eine ordentliche 4K-Filmproduktion. Da stellt man sich tatsächlich die Frage, was besser ist: eine Blu-ray hochskaliert über einen vermeintlichen 4K-Player oder vorab hochskaliertes Material, das als 4K-Blu-ray verkauft wird. Außerdem sind Inhalteanbieter auf die wenig sinnvolle Idee gekommen, Blu-rays als "Mastered in 4K" zu veröffentlichen. Der wenig informierte Kunde kann sich zwar einen 4K-Fernseher kaufen, denn da wird in der Regel nicht mit Marketing getrickst, doch was die restliche Infrastruktur angeht, wird er im Stich gelassen.

Insgesamt zeigt sich, dass die Industrievertreter es zwar geschafft haben, die 4K-Ultra-HD halbgar nach langer Wartezeit auf den Markt zu bringen. Doch ein echter Marktstart ist das noch nicht. Der Filmliebhaber und Heimkinofan muss wider Erwarten auf vernünftige Hardware als Hi-Fi-Baustein warten und wenn auf der Plastikhülle 4K steht, heißt das noch lange nicht, dass es sich um einen echten 4K-Film handelt.

Zudem wird der Kunde nicht so recht unterstützt. Einen richtigen Produktstart gibt es nicht. Die Medien landen planlos im Handel, könnte man meinen. Und dass selbst wichtige Marktteilnehmer wie Amazon, Saturn oder Media Markt Probleme mit der Lieferbarkeit der Hardware haben, ist kein gutes Zeichen für den Erfolg eines Mediums.

 Wo ist Sony? Kommt die Playstation 4K vielleicht gerade wegen der 4K-Blu-ray?

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Atalanttore 18. Apr 2016

Wie viel Geld ich früher für Filme verschwendet habe, die in ein paar Jahren sowieso im...

highks 17. Apr 2016

Ob 4K nun bei welcher Diagonale und welchem Abstand was bringt, wird auch viel von der...

robinx999 15. Apr 2016

Kommt übrigens drauf an auch wenn es wohl ein Sonderfall ist und erst mal nur Zahlen aus...

HubertHans 12. Apr 2016

Es findet so oder so eine Dynamikkompression statt. Chroma sagt dir was?

picaschaf 10. Apr 2016

Das sind 1,5 Cent pro Film an Strom. Selbst wenn jemand dauerhaft non Stop Filme schaut...



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