Wo ist Sony? Kommt die Playstation 4K vielleicht gerade wegen der 4K-Blu-ray?

Wir erinnern uns: Sony hat seinerzeit der Blu-ray einen enormen Vorteil gegeben, indem es mit der Playstation 3 eine stattliche Anzahl von Blu-ray-Playern in die Haushalte brachte. Zwar war es alles andere als sinnvoll, eine Playstation 3 als Filmabspielgerät zu verwenden, doch den wenigsten dürfte damals bewusst gewesen sein, was für ein Energieverschwender Sonys Konsole beim Decodieren von Videos war. Je nach Playstation-Modell liegt die Leistungsaufnahme beim 15- bis 30fachen dessen, was heutzutage ein Standalone-Player für unter 100 Euro an elektrischer Leistung aufnimmt. Eigentlich ein Wahnsinn.

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Und der könnte sich wiederholen. Denn was könnte man machen, solange man keinen Zugriff auf effiziente Decoder-Chips hat? Plausibel wäre die Brute-Force-Methode. Statt eines hochspezialisierten Decoder-Chips verwendet man pure Rechenleistung, um die neuen Datenträger zu decodieren. Auch die ersten Blu-ray-Player waren aus diesem Grund fast PCs. Und Sony hätte die Möglichkeit, genau das umzusetzen, denn die Rechenleistung der Playstation war vergleichsweise hoch und das Design nicht nur weitgehend fertig, sondern auch etabliert. Wie sehr sich dann die Leistungsaufnahme von der eines dedizierten Players unterscheidet, ist die große Frage, denn die erste Generation der Abspielgeräte ist mit über 30 Watt (Panasonic: 26 Watt, Samsung: 34 Watt) auch nicht gerade sparsam im Betrieb.

Playstation 4K statt dediziertem Sony-Ultra-HD-Blu-ray-Player

Eine Playstation 4K, die den aktuellen Gerüchten zufolge sehr wahrscheinlich ist, würde für Sony gleich zwei Probleme lösen: Der frühere Vorzeige-Unterhaltungskonzern hätte endlich den bisher fehlenden Player und einen leichten Weg für die Verbreitung.

Ein paar Anpassungen sind notwendig

Sony könnte also ziemlich schnell der dritte Hardwareanbieter werden, ohne aufwendiges Hardwaredesign vorzunehmen. Ein bisschen besseres HDMI, ein gegebenenfalls schnellerer Prozessor und ein angepasstes Interface müssten ausreichen.

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Für den Kunden stellt sich das so dar: Er hat Interesse an einem Blu-ray-Player und vielleicht noch keine Playstation. Nun hätte er beides, und Sony verdient nicht nur an Filmen Geld. Statt 500 Euro in einen Blu-ray-Player zu stecken, der kaum einer Hardwaremittelklasse entspricht, kauft der Kunde einfach eine PS4K und zahlt über die Stromrechnung einen Aufpreis. Denn die Konsole dürfte nur wenig teurer werden als eine reguläre Playstation. Es wäre sogar denkbar, diese irgendwann zur Standard-SKU zu machen und alle anderen abzuverkaufen.

Und so hilft Sony auch der neuen Blu-ray bei der Verbreitung, bis die Hardwareauswahl größer wird. Es wäre zudem ein guter Schachzug: Sony könnte etwas Neues im Konsolenbereich verkünden und so Microsoft und Nintendo ärgern.

Ob es so weit kommt, weiß natürlich nur Sony. Sinnvoll wäre das Vorgehen, aber wir können hier nur spekulieren und uns darüber wundern, dass Sony zum Start des neuen Blu-ray-Formats nur Software hat.

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 Ultra-HD-Blu-ray-Disc: Fehlstart mit 4K-ChaosBei der Software sieht es besser aus 
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Atalanttore 18. Apr 2016

Wie viel Geld ich früher für Filme verschwendet habe, die in ein paar Jahren sowieso im...

highks 17. Apr 2016

Ob 4K nun bei welcher Diagonale und welchem Abstand was bringt, wird auch viel von der...

robinx999 15. Apr 2016

Kommt übrigens drauf an auch wenn es wohl ein Sonderfall ist und erst mal nur Zahlen aus...

HubertHans 12. Apr 2016

Es findet so oder so eine Dynamikkompression statt. Chroma sagt dir was?

picaschaf 10. Apr 2016

Das sind 1,5 Cent pro Film an Strom. Selbst wenn jemand dauerhaft non Stop Filme schaut...



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