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Ultium: GM baut mit Honda zwei Elektroautos

Die beiden Autos werden das Honda-Logo tragen, doch sie fahren auf der Plattform von General Motors mit Ultium-Akkus.

Artikel veröffentlicht am ,
Honda kooperiert mit GM bei Elektroautos.
Honda kooperiert mit GM bei Elektroautos. (Bild: Yonkers Honda/CC-BY-SA 2.0)

Honda wird mit General Motors kooperieren, um weitere Elektrofahrzeuge zu bauen. Die beiden nächsten Elektroautos des japanischen Herstellers basieren auf der BEV3-Plattform von General Motors und sind mit der Ultium-Akkuarchitektur von GM ausgerüstet. Vor der Coronakrise teilte General Motors mit, selbst 22 neue Elektroautomodelle bis zum Jahr 2023 auf dieser Basis auf den Markt zu bringen. Die Akkus entstehen in einem Joint Venture mit LG Chem. Im Dezember 2019 hatte der Autohersteller eine Investition von 2,3 Milliarden US-Dollar zum Bau einer Akkufabrik im US-Bundesstaat Ohio verkündet. Der Konzern will sogenannte Pouch-Zellen für seine Akkus verwenden, die je nach Fahrzeugart unterschiedlich angeordnet werden. Für Autos mit großer Bodenfreiheit werden die Zellen vertikal arrangiert, bei Fahrzeugen mit niedrigem Profil übereinander gestapelt. So lassen sich Akkus mit Kapazitäten von 200 kWh bis herunter zu 50 kWh zusammenstellen.

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GM und Honda haben bereits über Cruise miteinander Kontakt. Das Startup für autonomes Fahren gehört zwar mehrheitlich GM, doch Honda ist daran ebenfalls beteiligt.

Honda steuert das Interieur und das Exterieur der neuen Elektroautos bei, doch produziert werden die Autos in nordamerikanischen GM-Werken. Das Verkaufsdatum liegt noch in weiter Ferne, so dass die unmittelbaren Auswirkungen der Coronapandemie bis dahin vorbei sein sollten. Aktuell sind die Werke geschlossen. Honda teilte mit, dass die beiden Autos voraussichtlich zum Modelljahr 2024 gehören werden.

Ob sich allerdings aufgrund des wirtschaftlichen Einbruchs durch die Corona-Krise danach noch viele Kunden für Elektroautos entscheiden, die teurer als Verbrennermodelle sind, ist durchaus fraglich. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die medizinische Krise dauert und erst recht nicht, wie gravierend die wirtschaftlichen Auswirkungen in den verschiedenen Märkten sein werden. Noch im Dezember 2019 hatte Honda-Chef Takahiro Hachigo im Branchenblatt Autonews seine Einschätzung dargelegt, dass hybride Fahrzeuge Elektroautos in den Schatten stellen werden. Damit könnte er aufgrund der Umstände Recht behalten.

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Ely 03. Apr 2020

Ab da wars bei mir erledigt. Ich würde mich hüten, Batterien dieser Größenordnung...

wiseboar 03. Apr 2020

dass Verkaufszahlen von E-Autos einbrechen werden. Das wird ja fast zur Tradition hier...


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